Hamburg

Erzbischof Heße: Schulen in Harburg und Barmbek gerettet

Im Juni demonstrierten Schüler und Eltern für den Erhalt der Katholischen Schule Harburg in der Hamburger Innenstadt.

Im Juni demonstrierten Schüler und Eltern für den Erhalt der Katholischen Schule Harburg in der Hamburger Innenstadt.

Foto: Christoph Schommer

Dank etlicher Großspenden und Sammelaktionen sind sieben Millionen Euro zusammengekommen. Das sind nun die Pläne der Kirche.

Hamburg. Zwei von der Schließung bedrohte katholische Schulstandorte in Hamburg sind gerettet. Erzbischof Stefan Heße habe sich in Abstimmung mit dem Wirtschaftsrat des Erzbistums Hamburg für den Erhalt der beiden katholischen Schulen in Harburg und Barmbek entschieden, teilte das Erzbistum am Montag mit. „Ich freue mich sehr, dass es möglich wird, gemeinsam mit etlichen Großspendern und vielen Hamburgerinnen und Hamburgern die beiden mit einem Moratorium versehenen Standorte zu retten“, sagte Heße. An beiden Standorten bedarf es nun der Anhörung der schulischen Gremien.

Nach derzeitigem Stand soll die Katholische Sophienschule in Barmbek als Grundschule neu gebaut werden - mit Turnhalle, Mensa und angeschlossener Kindertagesstätte. Die Grundschule der Katholischen Schule Harburg soll in die Gebäude des auslaufenden Niels-Stensen-Gymnasiums umziehen, die grundschulgerecht umgebaut und ebenfalls durch eine Turnhalle sowie Mensa und Gemeinschaftsflächen erweitert werden sollen. Für den Erhalt des Stadtteilschulzweigs in Harburg reiche das Geld nicht, das durch Großspender und durch die öffentliche Spendenkampagne eingesammelt werden konnte.

Insgesamt seien in den vergangenen Monaten durch das Erzbistum und durch das Engagement der Lehrer, Eltern und Schüler mehr als sieben Millionen Euro eingeworben worden. Von den insgesamt 21 katholischen Schulen in Hamburg werden damit nur noch sechs und nicht wie geplant acht Schulen geschlossen.