Gastbeitrag

Thomas Straubhaar über Big Data, Big Business, Big Brother

Der Ökonom Prof. Dr. Thomas Straubhaar ist Professor fürInternationale Wirtschaftsbeziehungen der Universität Hamburg.

Der Ökonom Prof. Dr. Thomas Straubhaar ist Professor fürInternationale Wirtschaftsbeziehungen der Universität Hamburg.

Foto: Marcelo Hernandez

Die Digitalisierung schafft den „gläsernen Menschen“, meint der Professor für Internationale Wirtschaftsbeziehungen.

Hamburg. Science-Fiction wird Wirklichkeit. Für Aldous Huxley war es in seinem 1932 erschienenen Zukunftsroman „Schöne Neue Welt“ noch Fiktion, was im „City-Brüter und Konditionierungscenter zu London“ passierte. Dort wurden in Fließbandarbeit weibliche Eizellen mit männlichem Sperma befruchtet. In riesigen Inkubatoren reiften danach Millionen „standardisierter, normierter und tadelloser“ Embryos heran, womit sich das Prinzip der Massenproduktion auf die Biologie übertragen lasse“, wie es der Direktor der Fortpflanzungsstation voller Stolz und Begeisterung „einem Pulk neuer, sehr junger, rosig und unreifer Studierender“ in die Notizbücher diktierte.

Ein knappes Jahrhundert nach Huxleys Zukunftsroman ist verblüffend vieles alltägliche Normalität geworden, was damals reine Fiktion war. Dank moderner Technologien werden immer mehr Kinder ohne Geschlechtsverkehr durch künstliche Befruchtung im Reagenzglas gezeugt. In-vitro-Fertilisation gehört mittlerweile zum medizinischen Alltag. In Deutschland ist sie bei ungewollter Kinderlosigkeit eine vielfach dankbar genutzte Möglichkeit, Eltern zu werden.

Vorstellbar wird eine Welt voller gesunder, intelligenter Labormenschen

Fortschritte in der Genetik sowie Innovationen in der Genomchirurgie (die auch als Gen-Editing-Technik bezeichnet wird) und der Stammzellenforschung eröffnen Eltern zunehmend mehr und mehr Möglichkeiten, den Zufall auszuschalten und wissentlich und willentlich direkten Einfluss auf das Wesen und Werden ihrer noch ungeborenen Kinder nehmen zu können. Das wird dazu führen, dass Sex seine zentrale Funktion – die Fortpflanzung – verlieren wird und mehr und mehr nur noch dem Spaß dient – das jedenfalls ist die These des Stanford Professors Henry T. Greely in seinem Bestseller „Das Ende des Sex und die Zukunft der menschlichen Fortpflanzung“.

Zumindest theoretisch vorstellbar wird eine Welt voller gesunder, intelligenter Labormenschen, die sich hedonistisch ihren Trieben und ihrem Treiben hingeben können. Für die einen ein rundum moralisch-ethisch verabscheuter Albtraum, für andere eine Vision, die ein selbstbestimmtes kinderfreies Leben gesellschaftsfähig werden lässt.

Jede Auswahl geht mit fundamentalen ethischen Konflikten einher

Die Zukunft wird nahezu alles möglich machen, was sich bei der Fortpflanzung denken lässt. Das gilt nicht nur für vielfältige Kombinationen von Samenspendern, Leihmüttern, genetischen und sozialen Eltern. Moderne Gen-Editing-Techniken erlauben es, Erbgut zielgerichtet zu verändern. Eine Vermeidung genetischer Defekte rückt damit genauso in den Bereich des technologisch Machbaren wie Eingriffe, um speziell gewünschte Eigenschaften zu erzeugen, wie beispielsweise Geschlecht, Größe, Augenfarbe bis hin zu charakterlichen Merkmalen. Möglich wird auch, Erbeigenschaften zu „optimieren“ und künstlich befruchtete Eizellen nach Vor- und Nachteilen zu selektionieren.

Für viele eine unfassbare, unmoralische und entsetzliche Option, weil jede Auswahl mit fundamentalen ethischen Konflikten einhergeht. Für manche jedoch eine unverzichtbare wissenschaftliche Weiterentwicklung, um Erbkrankheiten einzudämmen, kinderlose Paare glücklich zu machen, aber eben auch, um Entstehung und Verteilung von Kosten und Nutzen von Kindern und Kinderfreiheit auf völlig neue Grundlagen zu stellen.

Wie weit soll und darf oder muss die Wissenschaft gehen?

Wenn das perfekte Designerbaby aus dem Reagenzglas möglich wird, dürfte – so die empirische Erfahrung aus der Diskussion über Impfpflichten, Pränataldiagnostik und der Verbindlichkeit von Tests auf Trisomie 21 – fast zwangsläufig der gesellschaftliche Druck auf werdende Eltern zunehmen, das technologisch Machbare auch mehr und mehr zu tun. Vermutlich werden Versicherungen sogar Verhaltensweisen einfordern – oder zumindest mit Boni und Prämiennachlassen eine freiwillige Einhaltung von Empfehlungen belohnen, um gesamtwirtschaftliche Folgekosten eindämmen zu können.

Schritt für Schritt dürften werdende Eltern dazu neigen, dem Schicksal ins Handwerk zu pfuschen, um das Wunschkind zu erhalten. Wenn es nicht mehr der Zufall ist, der die Karten verteilt, sondern die Medizin bestimmen kann, wer welche Trümpfe erhält, um im Leben die Erfolgschancen zu verbessern, muss dann nicht aus Sicht der betroffenen Kinder, ihrer Eltern, aber auch für die Gesellschaft, alles für das Bestmögliche getan werden? Warum hoffen, wenn man Sicherheit schaffen kann?

Wer aber entscheidet, wer welche und wie viele Kinder zeugen darf und wer nicht, wer Leihmutter sein darf und wer nicht? Das sind aus heutiger Sicht gruselige Fragen, die aber früher oder später gestellt werden dürften. Zu entscheiden wird somit sein, wie weit Effizienz und Optimierung unverzichtbar sind, aber eben auch wo und wann sie ebenso unverhandelbar zu enden haben. Wie weit soll und darf oder muss die Wissenschaft gehen, wann gibt es moralisch-ethische Grenzen, die in keinem Falle überschritten werden dürfen?

Frauen rechnen vor, was ohne Kinder alles möglich wäre

Weitere medizinisch-technische Fortschritte, Big Data und Big Business werden tiefer ins Mark von Moral und Ethik eindringen als alles bis anhin Denk- und Vorstellbare. Verblüffend ist dabei, dass es der allgemeine Zeitgeist ist, der dabei ohne viel moralisches Bedenken alte ethische Vorbehalte über den Haufen wirft. Nüchtern und sachlich rechnen Frauen, die nicht Mutter werden wollen, der Gesellschaft vor, was anstelle von Kindern alles möglich wäre, wie sehr ein Kinderverzicht die Umwelt entlaste, und wie sehr es gerechtfertigt sei, jede 50-Jährige ohne Kinder als Belohnung dafür, dass sie den Planeten schone, mit 50.000 Euro zu entschädigen.

Die durchaus berechtigte Frage, wer welche Kosten und wer welchen Nutzen von Kindern hat, und die daran anknüpfende Diskussion über die individuellen Vorteile von Kinderfreiheit sind jedoch lediglich die Spitze des Eisbergs der Ökonomisierung des Lebens.

Auch am Lebensende werden mehr Tabus gebrochen

Denn nicht nur bei der Entstehung des Lebens, sondern auch beim Lebensende werden mehr und mehr Tabus gebrochen und werden Diskussionen über aktive Sterbehilfe salonfähig, die noch vor Kurzem völlig außerhalb des gesellschaftlich Akzeptierten lagen. „Wie lange dürfen, müssen, sollen Ärzte gegen den Willen der Sterbenden Menschen künstlich am Leben erhalten – wenn diese das wohl nicht gewollt hätten?“ „Wer bestimmt, ob weiterernährt wird, wie lange Beatmungsmaschinen noch pumpen?“

Die Ökonomisierung des Lebens tastet sich weiter in Dimensionen voran, die momentan noch als komplett jenseits von geltender Moral und Ethik liegen. Aber wie lange und wie weit noch halten fundamentale moralisch-ethische Grundprinzipien ökonomischen Kosten-Nutzen-Überlegungen stand? Nicht alles, was technisch machbar ist, sich ökonomisch rechnet, ist eben am Ende moralisch akzeptiert und ethisch gerechtfertigt.

Überall und permanent werden individuelle Daten gesammelt

Big Data schafft den „gläsernen Menschen“. Wenig bis nichts mehr wird im Zeitalter von Digitalisierung und Datenwirtschaft wirklich privat und geheim bleiben. Von der Zeugung bis zum Lebensende und selbst darüber hinaus, wenn es um die Organspende Verstorbener geht, wird alles und jedes, was Menschen tun oder lassen, mehr oder weniger vollständig von Sensoren, (Überwachungs-)Kameras, intelligenten Assistenzsystemen (wie Siri oder Alexa) sowie lückenloser Informationserfassung und -verarbeitung festgehalten, bewertet, verdichtet und vernetzt. Überall und permanent werden individuelle Daten gesammelt, die dann von klugen Algorithmen weiterverarbeitet werden, um stimmige Bewegungsprofile, Verhaltens- und Entscheidungsmuster von Bürgern, Kunden oder Patienten zu erstellen.

Versicherungspolicen unter Offenlegung aller persönlichen Angaben werden genauso per App abgeschlossen, wie Bankkonten geführt, Wertschriften gehandelt und Vermögen verwaltet werden, sodass in Summe nahezu lebenslang alle finanziellen Transaktionen in Datenbanken erfasst und mithilfe künstlicher Intelligenz (weiter-)verarbeitet werden können – zum Vor- genauso wie zum Nachteil der Betroffenen.

Trojanische Pferde der Datenwirtschaft spionieren Menschen aus

iPhone und iPad, Smartphone und Apps, Kunden- und Kreditkarten, Laptop und Computer sind die trojanischen Pferde der Datenwirtschaft. Sie erlauben, den Menschen mehr oder weniger komplett auszuspionieren. Ein Blick in den (elektronischen) Warenkorb genügt den (Online-)Händlern, um mit klugen Algorithmen die Kunden oft besser einzuordnen, als es der Selbsteinschätzung gelingt. Das kann so weit gehen, dass künstliche Intelligenz, weit früher als betroffene Menschen selber, weiß, was Sache ist – etwa, wenn Frauen schwanger geworden sind, ein Haustier zur Familie stößt, eine Ferienreise geplant ist oder eine Trennung bevorsteht.

Gleiches gilt, wenn implantierte oder am Handgelenk oder wie auch immer mitgetragene Messgeräte permanent Blutdruck, Insulinspiegel, Alkoholpegel oder Herzrhythmus überprüfen, die Daten laufend in Gesundheitszentren ausgewertet werden und der Arzt an der Haustür klingelt, bevor ein Infarkt oder ein Blutzuckermangel den Menschen schädigt – also durchaus ein positiver Effekt vollständiger Transparenz.

Der „große Bruder“ sieht und weiß alles

Der gläserne Mensch ist für Big Brother wie für Big Business ein schwaches Opfer. Im ersten Fall droht wahr zu werden, was in „1984“, einem anderen großen Zukunftsroman des letzten Jahrhunderts, von George Orwell als unerbittliche Kontrolle des Einzelnen durch einen Überwachungsstaat und einem „Ministerium für Wahrheit“ vorausgesagt wurde.

Der „große Bruder“ sieht alles, weiß alles, und nichts entgeht ihm. Privatheit geht komplett verloren. Die Herrschenden sind in Besitz aller privaten Informationen über (Wahl-)Verhalten und Vorgehensweisen einzelner Personen. Sie sind dadurch in der Lage, stets und überall die Bevölkerung zu kontrollieren, Wohlwollen zu belohnen und Opposition zu bestrafen.

Kein Konflikt zwischen Nutzungszwecken von Daten

Im zweiten Fall können profitorientierte Unternehmen die vollständige Transparenz von Bürger(innen) und Kunden ausnutzen. Big-Data-Konzerne können Monopolpositionen erlangen, die Marktmacht schaffen und Big Profits zulasten der Verbraucher*innen zu erzielen ermöglichen. Das Wesen von Big Data ist das Monopol. Ursache hierfür sind immense Fixkosten der Datenverarbeitung auf der einen und nahezu keine variablen Kosten der Datennutzung auf der anderen Seite. Es kostet Millionen bis Milliarden, um Youtube, Netflix, Spotify oder WhatsApp zur Marktreife zu bringen, aber nur wenig bis nichts, um einer zusätzlichen Person die Nutzung zu ermöglichen.

Ob die Videos von YouTube, die Filme von Netflix oder die Musik von Spotify von mehreren Personen oft sogar gleichzeitig angesehen und gehört werden, verringert die Qualität von Bildern und Tönen in keiner Weise. Daten nutzen sich durch Gebrauch nicht ab. Sie werden nicht schlechter oder weniger. Millionen von Menschen können zur selben Zeit dieselben Streamingdienste aufrufen, Homepages ansehen oder elektronische Nachrichtenportale besuchen, ohne dass Informationsgehalt, Seh- oder Lesegenuss geschmälert wird. Somit besteht zwischen verschiedenen Nutzungszwecken von Daten kein Konflikt.

Das Wesen von Big Data ist das Monopol

Hohe Fixkosten bei der Leistungserbringung und geringe Zusatzkosten für weitere Nutzer sind der Humus, auf dem Monopole blühen. Ein Anbieter statt mehrerer bedeutet, dass nur einmal statt mehrfach Fixkosten anfallen, was bei steigender Nachfrage zu sinkenden Durchschnittskosten und damit zunehmender Attraktivität führt. Ein Monopolist kann sich deshalb jederzeit auf einen Preiswettbewerb einlassen, der für ihn zwar schmerzlich ist, für Konkurrenten jedoch ruinös sein wird.

So kann er sukzessive Gewinne erwirtschaften, die ihm als Geldquelle dienen, aus der er die gewaltigen Investitionen in stetige Innovationen finanzieren kann, die mit dem Aufbau einer sich verstetigenden Monopolposition einhergehen. Damit aber ist vorgezeichnet, dass Big Data zu Big Profit führt, was erklärt, wieso die großen Datenkonzerne die Weltrangliste des Big Business anführen.

Programm belohnt gutes soziales Verhalten und bestraft schlechtes

Sowohl für Big Brother in Autokratien wie für Big Business in Demokratien bietet die Realität einschlägiges Anschauungsmaterial. In China ist eine weitreichende staatliche Kontrolle bereits gang und gäbe. So tragen staatliche Sicherheitskräfte in chinesischen Großstädten immer öfter Brillen mit Gesichtserkennungssoftware. Andernorts in China kreisen mit polizeilichen Datenbanken vernetzte Drohnen über Marktplätze, Einkaufsstraßen und Verkehrsknotenpunkten, um der Obrigkeit eine allgegenwärtige, flächendeckende Kontrolle zu ermöglichen.

Erweitert wird der Überwachungsstaat mit einem „Good citizen“-Programm, das gutes soziales Verhalten belohnt und schlechtes bestraft. Im Rahmen eines Super-Scoring-(Pilot-)Projekts will die chinesische Regierung jedem Bürger ein Punktekonto geben. Der Punktestand wird umso höher, je vorbildlicher der Einzelne im Sinne der Kommunistischen Partei lebt und beispielsweise ehrenamtlich tätig ist oder mit Spenden gemeinnützige Projekte fördert. Er wird umso geringer, je mehr jemand abweicht, sich nicht an Regeln hält, beispielsweise im Verkehr oder beim Bezahlen offener Rechnungen. Wer genügend Punkte hat, genießt – wie bei Bonusprogrammen für Vielflieger – Vorteile: Er kann beispielsweise mit schnelleren Zügen fahren, die Kinder kommen auf bessere Schulen, oder es gibt eine Vorzugsbehandlung im Krankenhaus.

Intimsphäre bis in die hinterste Ecke

Wie dominant Big Business in Demokratien bereits geworden ist, lässt sich an der Weltrangliste der wertvollsten Firmen zeigen. Zurzeit stehen mit Apple, Microsoft, Amazon und Alphabet/Google vier Datenkonzerne mit großem Vorsprung an der Spitze. Da der Börsenwert die abdiskontierten Erwartungswerte aller künftigen Gewinne reflektiert, trifft – bei allem Respekt und Verständnis für die Profitorientierung von Unternehmen in Marktwirtschaften – eine triviale Feststellung dennoch unverändert zu: Der (erwartete) Gewinn der Big-Data-Konzerne wird von deren Kunden zu finanzieren sein, die mehr als die Kosten, die sie verursachen, zu bezahlen haben werden. Preise oberhalb der Kosten jedoch sind das Signal dafür, dass Firmen Marktmacht und Monopolpositionen erlangt haben.

Ganz offensichtlich müssen sich Gesellschaften gleichzeitig gegen Big Brother und Big Business zur Wehr setzen, ohne dadurch die zweifelsfrei riesigen Vorteile von Big Data zu gefährden. Einerseits müssen sie eine totalitäre Überwachung autoritärer Staatsmonopole verhindern, die ohne Scheu und Rücksicht die In­timsphäre bis in die hinterste Ecke der Privatheit ausleuchten, um vollständige Kontrolle über die Bevölkerung zu haben. Ebenso gilt es in freiheitlichen Gesellschaften, der Marktmacht privater Monopole zu trotzen und Big Profits zu verhindern.

Informationen überall und jederzeit zur freien Nutzung

Andererseits sorgen Digitalisierung und Datenökonomie dafür, dass Transparenz über alles und jedes herrscht, Offenheit geschaffen wird und Informationen überall und jederzeit für alle gleichermaßen zur freien Nutzung bereitstehen. Noch nie in der Menschheitsgeschichte war es auch nur annähernd so einfach und umfassend möglich, so viel Information und Wissen so schnell und so billig weltweit und in Echtzeit auszutauschen wie heute. Das hat die Lebensqualität nahezu überall enorm verbessert. Angebote und Preise, Löhne und Zinsen lassen sich transparent vergleichen, was Wettbewerb fördert und Verbraucherrechte verbessert. Genauso konnten Herrschaftswissen, Informationsmonopole und Wissensdefizite beseitigt und damit demokratische Bewegungen und die Rechte von Minderheiten gestärkt werden.

Aus der beträchtlichen Spanne zwischen Chancen und Risiken ergeben sich gewaltige Anforderungen an die Regulierung von Big Data und die Kontrolle von Big Business, die Sicherung von Eigentumsrechten sowie den Schutz der Privatsphäre. Ist man zu streng, droht man bei der Digitalisierung zurückzufallen und die immensen Vorteile von klugen Algorithmen und künstlicher Intelligenz zu missachten. Ist man zu nachsichtig, verliert man Freiheitsrechte – entweder an Big Brother oder an Big Business. Es lohnt sich, nach einer Big Ethik zu forschen, die hilft, eine kluge Balance zu finden, zwischen dem, was alles möglich werden dürfte, und dem, was von den Kindeskindern als richtig und wünschenswert bewertet werden wird.