Soziales

15 Hamburger für Engagementpreis nominiert

Das Projekt „StrassenWAHL“ setzt sich für Wohnungs- und Obdachlose ein (Symbolbild).

Das Projekt „StrassenWAHL“ setzt sich für Wohnungs- und Obdachlose ein (Symbolbild).

Foto: dpa

Dazu zählen unter anderem der Verein VisaWie? sowie die Aktionsgruppe #ichbinhier. Ebenfalls nominiert ist der Verein StrassenBLUES.

Hamburg.  15 Hamburger sind in diesem Jahr für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Dazu zählen unter anderem der Verein VisaWie?, der sich gegen diskriminierende Visavergabefahren engagiert, sowie die Aktionsgruppe #ichbinhier, welche mit rund 45.000 Gruppenmitgliedern die größte Counter-Speech-Initiative Deutschlands darstellt. Ebenfalls nominiert ist der Verein StrassenBLUES, der mit dem Projekt „StrassenWAHL“ Wohnungs- und Obdachlosen gezeigt hat, wie sie ohne Personalausweis und ohne Meldeadresse wählen gehen können.

Preisausrichter aus ganz Deutschland hatten ihre Preisträger ins Rennen geschickt für den Deutschen Engagementpreis, Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement. Bundesweit sind 617 herausragend engagierte Menschen und ihre Organisationen nominiert. Gewinnen kann, wer in einer der fünf Kategorien die Fachjury am meisten überzeugt oder bei der Online-Abstimmung über den Publikumspreis die meisten Stimmen erhält.

Wie im vergangenen Jahr finden sich in den Bereichen Soziales, Bildung und Integration besonders viele Nominierte. Anfang September wird eine Fachjury über die Preisträger in den mit jeweils 5000 Euro dotierten fünf Kategorien „Chancen schaffen“, „Leben bewahren“, „Generationen verbinden“, „Grenzen überwinden“ und „Demokratie stärken“ entscheiden. Alle anderen Nominierten haben beim Publikumspreis die Chance auf 10.000 Euro Preisgeld. Die Online-Abstimmung über den Publikumspreis findet vom 12. September bis zum 24. Oktober statt.