Einfuhrkontrolle

E-Scooter zeigen beim Import nach Hamburg schwere Mängel

Eine Fraut fährt mit einem E-Scooter durch die Hamburger Innenstadt (Symbolbild).

Eine Fraut fährt mit einem E-Scooter durch die Hamburger Innenstadt (Symbolbild).

Foto: Andreas Laible

Nur bei 315 von 1772 E-Scootern hat die Verbraucherschutzbehörde bei der Kontrolle im Hafen die Einfuhr gewährt.

Hamburg . Viele Elektro-Tretroller erfüllen bei Einfuhr nicht die Sicherheitsnorm: Die Hamburger Verbraucherschutzbehörde hat bei der Einfuhrkontrolle schwere Mängel festgestellt. Diese Mängel beziehen sich nach Behördenangaben aber nicht auf die technische Ausstattung, die nicht geprüft worden sei, so ein Sprecher. Nur 315 von 1772 E-Scootern, die seit Januar im Hamburger Hafen stichprobenartig kontrolliert wurden, wurde die Einfuhr in die Europäische Union gewährt, teilte die Behörde am Montag in Hamburg mit. Die übrigen erfüllten nicht die Anforderungen der europäischen Regelungen zur Maschinensicherheit und erhielten keine Freigabe zum freien Verkehr.

Wer E-Scooter auf dem deutschen Markt anbieten will, muss neben den Herstellerangaben auch eine so genannte CE-Kennzeichnung anbringen und der Bedienungsanleitung in deutscher Sprache eine EU-Konformitätserklärung beifügen, heißt es in der Mitteilung der Behörde. Darin bestätigt der Hersteller per Unterschrift, dass sein Produkt die EU-Maschinenrichtlinie mit ihren Anforderungen an Sicherheit und Gesundheitsschutz einhält. Die Verbraucherschutzbehörde rät den Nutzern bei Kauf und Miete und auch den Importeuren, auf die CE-Kennzeichnung und die EU-Konformitätserklärung zu achten.