Auszeichnung

Dieser Wikingerspaß ist "Kinderspiel des Jahres"

Marie und Wilfried Fort haben "Tal der Wikinger" erfunden und wurden dafür nun ausgezeichnet.

Marie und Wilfried Fort haben "Tal der Wikinger" erfunden und wurden dafür nun ausgezeichnet.

Foto: PR

Eine Jury aus Fachjournalisten hat aus etwa 125 Neuheiten drei Spiele für den Preis nominiert. Er wurde jetzt in Hamburg vergeben.

Hamburg.  "Wenn im Dorf der Nordmänner die Fässer rollen, sind alle mit Feuereifer dabei, große wie kleine Wikinger“. Diese Worte leiten die Beschreibung des Spiels „Tal der Wikinger“ vom französischen Autoren-Ehepaar Marie und Wilfried Fort ein, das heute in Hamburg zum „Kinderspiel des Jahres“ erkoren wurde.

Bei dem Spiel müssen mit Geschick Fässer umgekegelt werden. Die Farbmarkierungen auf den umgeworfenen Gefäßen zeigen an, welcher Spielerchip auf dem Steg oberhalb des Dorfes wohin bewegt wird. Fällt einer vom Steg, geht er leer aus und die anderen Spieler werden mit Goldmünzen belohnt.

Guter Spiele-Jahrgang

Eine unabhängige Jury aus Fachjournalisten nominierte aus etwa 125 Neuheiten drei Spiele für den Preis, der seit 2001 vom Verein „Spiel des Jahres“ vergeben wird. Nachdem man im vergangenen Jahr vergleichsweise wenige Spiele des Preises würdig befand, konnte man laut Jury-Koordinatorin Sabine Koppelberg „im aktuellen Jahrgang 2018/2019 aus dem Vollen schöpfen“. In die engere Auswahl haben es auch das Merk- und Laufspiel „Fabulantica“ von Marco Teubner sowie das Würfel-Laufspiel „Go, Gecko, Go“ von Jürgen Adams geschafft.

Um nominiert zu werden, muss ein Kinderspiel über eine originelle Idee, leicht verständliche und nachvollziehbare Regeln sowie kindgerechtes, stabiles Material verfügen – vor allem muss es aber auch nach mehreren Spielgängen noch richtig Spaß machen. Diese Kriterien erfüllt „Tal der Wikinger“ nicht nur laut der siebenköpfigen Jury am besten, auch die Kinder der Klasse 2c der Grundschule Wesperloh in Osdorf waren mit der Entscheidung sehr zufrieden.

Schüler haben getestet

Sie haben die drei nominierten Spiele ausgiebig getestet und bewertet und durften bei der heutigen Preisverleihung im ehemaligen Hauptzollamt gemeinsam den Gewinner verkünden. Für die achtjährigen Schüler Artem und Maxim hat besonders das Kegeln für sehr viel Spannung gesorgt: „Das war sehr, sehr witzig. Man sagt ,bitte, bitte kegel mich nicht um' und dann kegelt man aus Versehen denjenigen um, der das sagt.“

Das Spiel vom Haba Verlag ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet und für 19.95 Euro erhältlich.