Hamburg

Motorradgottesdienst und Fahrradsternfahrt: Staus drohen

Beim Motorradgottesdienst werden am Sonntag bis zu 30.000 Biker erwartet (Archivbild).

Beim Motorradgottesdienst werden am Sonntag bis zu 30.000 Biker erwartet (Archivbild).

Foto: Markus Scholz / dpa

Am Sonntag treffen sich rund 30.000 Biker zum Motorradgottesdienst – gleichzeitig werden 30.000 Radfahrer zur Sternfahrt erwartet.

Hamburg. Des einen Freud ist des einen Leid. Die einen klagen über zu viel Lärm und Abgase, die anderen freuen sich auf ein Riesen-Spektakel. Und wieder andere setzen zwar auf zwei Räder, lassen aber den Motor weg. Eines ist sicher: Hamburgs 36. Motorradgottesdienst, kurz Mogo, kommt. Am Sonntag werden wieder rund 30.000 Biker am Michel erwartet. Zwischen 9 und 15 Uhr müsse im gesamten Stadtgebiet mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden, teilte die Polizei jetzt mit. In diesem Zeitraum wird der Straßenzug Ludwig-Erhard-Straße zwischen Holstenwall und Rödingsmarkt voll gesperrt.

Wie üblich beginnt das Bühnenprogramm am Michel um 10 Uhr; anders als in den Jahren zuvor läuten die Glocken aber bereits um 12 Uhr. Nach dem Gottesdienst mit Mogo-Pastor Lars Lemke rollt gegen 13 Uhr ein Motorrad-Konvoi Richtung Buchholz (Nordheide) los. Dort wollen die Biker bis 18 Uhr ihr Fest „Biker Träume Buchholz“ feiern.

Gleichzeitig werden in Hamburg laut den Grünen weitere 30.000 Verkehrsteilnehmer auf zwei Rädern erwartet: Bei der Fahrradsternfahrt "Mobil ohne Auto" kommen Radfahrer aus allen Richtungen in die Stadt, um sich um 15 Uhr auf dem Rathausmarkt zu treffen. Die Polizei warnt deswegen vor erheblichen Verkehrsbehinderungen am Sonntag im gesamten Stadtgebiet.

Welche Strecken für den Motorradkonvoi gesperrt werden

Die Konvoi-Route führt von der Ludwig-Erhard-Straße/ Willy-Brandt-Straße über die Amsinckstraße und die Billhorner Brückenstraße zur Autobahn: Von der A 255 geht es über das Kreuz Hamburg Süd A1 bis zur Anschlussstelle Dibbersen. Dort verlassen die Biker die Autobahn wieder und fahren über die Bundesstraße 75 zum Gelände der Firma Möbel Kraft.

„Mit Start des Konvois ist eine Querung der Fahrtstrecke für rund anderthalb Stunden nicht mehr möglich. Dieses gilt auch für Fußgänger und Fahrradfahrer“, sagt Polizeisprecher Rene Schönhardt. Die Polizei empfiehlt Ortskundigen, die Konvoistrecke weiträumig zu umfahren oder das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs zu nutzen, vorzugsweise U- und S-Bahnen.

Ab 13.15 Uhr werden die A1 ab Norderelbbrücke in Richtung Süden und die Zufahrt von der Autobahn 252 Georgswerder in Richtung Süden zum Autobahnkreuz Süd auf die A 255 für den Individualverkehr gesperrt. Während der Konvoidurchfahrt wird es nicht möglich sein, diesen Streckenabschnitt zu nutzen. Auch eine Auffahrt auf die A 1 an den Anschlussstellen Stillhorn und Harburg wird nicht möglich sein. Ein Verkehrsinfotelefon der Polizei Hamburg ist am Veranstaltungstag von 8:30 Uhr bis 15 Uhr unter 040/ 428 65 65 65 erreichbar.

Wie der Verkehr während des Mogo umgeleitet wird

Der Individualverkehr aus Richtung Osten kann in der Zeit über die Willy-Brandt-Straße kommend in Richtung Westen bis zum Rödingsmarkt fahren und wird dann über die Achsen Graskeller, Kaiser-Wilhelm-Straße, Sievekingplatz und Baumwall, Vorsetzen, Johannisbollwerk, Bei den St. Pauli Landungsbrücken um die Veranstaltung herumgeleitet.

Für den Ost-West-Verkehr stehen im Norden die Holsteiner Chaussee, Oldesloer Straße, Swebenweg und Krohnstieg zur Verfügung im Süden sind es: Palmaille, nördlicher Hafenrand, Dovenfleet, Meßberg, Deichtorplatz und Gegenrichtung.

Diese Straßen empfiehlt die Polizei für den Nord-Süd-Verkehr (neben der A7): Schleswiger Damm, Frohmestraße, Niendorfer Marktplatz, Kollaustraße, Siemersplatz, Lokstedter Steindamm, Hoheluftchaussee, Grindelberg, Grindelallee, Edmund-Siemers-Allee, Theodor-Heuss-Platz, Alsterglacis und Kennedybrücke.