St. Pauli

Kiosk im U-Bahnhof mit Gullydeckel eingeworfen

Die Polizei nahm den Einbrecher fest (Symbolbild).

Die Polizei nahm den Einbrecher fest (Symbolbild).

Foto: Imago/Eibner Europa

Kioskinhaber beobachtete Tat auf Smartphone. Als der Besitzer am Tatort ankam, wollte der Einbrecher gerade Zigaretten einpacken.

Hamburg.  Ein Einbrecher hat mit einem Gullydeckel, einer sogenannten Trumme, am frühen Dienstagmorgen die Scheiben eines Kiosks im U-Bahnhof St. Pauli eingeworfen. Seine Flucht vom Tatort misslang allerdings. Der 61 Jahre alte Kioskinhaber, der mit seinem Smartphone auf die Videoüberwachung seines am Bahnsteig gelegenen Shops zugreifen kann, sah auf seinem Handy, wie der Täter gegen 1.54 Uhr die Scheibe seines Ladens einwarf.

Zu diesem Zeitpunkt war der 61-Jährige nicht weit entfernt. Mit einem Bekannten lief er zum Tatort. Dort angekommen, wollte der Einbrecher gerade Zigaretten einpacken. Doch als der Täter die Zeugen sah, flüchtete er und lief die Treppen des U-Bahnhofs hinauf. Die bereits alarmierten Polizeibeamten nahmen ihn jedoch kurz darauf fest.

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Wie herauskam, hatte der Mann vermutlich in der Straße Bei den Landungsbrücken den Gullydeckel aus der Straße gezogen. „Diesbezüglich wurde gegen den Tatverdächtigen eine Anzeige wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gefertigt“, sagte eine Polizeisprecherin. Bei dem Einbruch habe sich der 27 Jahre alte Rumäne eine leichte Schnittverletzung an der Hand zugezogen. Er sei am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt worden. Die weiteren Ermittlungen hat die Fachdienststelle für Einbruchdiebstähle (LKA 112) übernommen.