Hamburg

Leiche in der Alster: Polizei prüft Fremdverschulden

Der Bootswart eines Rudervereins an der Schönen Aussicht hatte die tote Frau entdeckt. Sie trieb wohl erst seit Kurzem im Wasser.

Hamburg.  Grausige Entdeckung in der Außenalster: An einem Steg hat der Bootswart der traditionsreichen Ruder-Gesellschaft Hansa am Donnerstagmittag eine Wasserleiche entdeckt, wie die Feuerwehr mitteilte. Demnach wurde die tote Frau mit Paddeln im Wasser gesichert bis die Einsatzkräfte am Ruderverein an der Schönen Aussicht eintrafen.

Der Bootswart alarmierte Feuerwehr und Polizei um 12.41 Uhr. Die Wasserleiche wurde geborgen und in die Rechtsmedizin gebracht. Die Feuerwehr war auch mit einem Boot vor Ort.

Rechtsmedizin prüft Fremdverschulden

Es handele sich um einen "aktuellen Fall", sagte eine Polizeisprecherin. Die Frau, die vermutlich zwischen 55 und 60 Jahren alt war, habe noch nicht "Tage oder Wochen" in der Alster gelegen. Derzeit gebe es zwar keine Hinweise auf äußere Verletzungen. Die Rechtsmedizin prüfe aber noch, ob ein Fremdverschulden vorliege.