Familienglück 2019

Hamburgs Neujahrsbaby war fix, doch Kurt war schneller

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Glückliche Neujahrs-Eltern: Christina und Constantin Bronowski mit ihrer Elena

Glückliche Neujahrs-Eltern: Christina und Constantin Bronowski mit ihrer Elena

Foto: Asklepios

Asklepios schlägt Marienkrankenhaus mit hauchdünnem Vorsprung. Der Vorname der kleinen Siegerin ist durchaus beliebt.

Hamburg. And the Winner is: Elena! Das kleine Mädchen hat um 0.11 Uhr in Hamburg als erstes Baby des neuen Jahres das Licht der Welt erblickt. Über die früheste Geburt der Stadt freuen sich nicht nur die Eltern Christina und Constantin Bronowski, sondern auch die Asklepios Klinik Barmbek. Diese hatte am vorigen 1. Januar noch knapp das Nachsehen gegenüber dem Geburtshaus in Altona, diesmal hatte das Marienkrankenhaus in Hohenfelde Pech – dort war um 0.12 Uhr Geburtspremiere für 2019.

Elena kam auf natürlichem Wege

Aber noch wichtiger als der Titel des Neujahrsbabys: Elena ist 50 Zentimeter groß, wiegt 3220 Gramm und kam auf natürlichem Wege gesund zur Welt. "Mutter und Kind sind wohlauf“, sagte ein Asklepios-Sprecher nach der unkomplizierten Geburt.

Zur Begrüßung schmückte die Hebamme den Kreißsaal sogar mit Luftschlangen. Im vergangenen Jahr wurden in den Hamburger Asklepios-Kliniken mehr als 8000 Kinder geboren, viele davon per Kaiserschnitt.

Eltern sind aus Hamburg weggezogen

Elena ist das zweite Kind ihrer Eltern, die zwar inzwischen in Brunstorf (Kreis Herzogtum Lauenburg) wohnen, aber aus Hamburg stammen. Elena hat bereits eine kleine Schwester, die eineinhalbjährige Clara.

Mit dem Namen beweisen die Eltern übrigens ein feines Gespür für Trends. Im vergangenen Jahr ist "Elena" im bundesweiten Vornamens-Ranking um zwölf Plätze auf Rang 49 geklettert. Bleibt für die glückliche Familie zu hoffen, dass sich nicht doch noch ein Hamburger Krankenhaus mit einer noch früheren Geburt meldet.

Dresden schlägt Berlin schlägt Hamburg

Bundesweit muss sich Elena leider ohnehin hintenanstellen. In Berlin war Julia schon um 0.05 Uhr da. Gegen den ersten neuen Dresdner des Jahres war aber auch das Hauptstadt-Kind machtlos: Elbabwärts ließ pünktlich um 0.00 Uhr ein kleiner Kurt seinen ersten Schrei – ganz ohne Helm und ohne Gurt. Zum Trost: "Kurt felix" ("Kurt, der Glückliche") liegt bei den beliebtesten Vornamen der Deutschen aktuell nur auf Platz 180.

( jdr )

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