Nach Baustopp

Deutsche Bahn will Pläne für Fernbahnhof Altona voranbringen

Diebsteich: Die geplante Bahnhofshalle des neuen Fernbahnhofs

Diebsteich: Die geplante Bahnhofshalle des neuen Fernbahnhofs

Foto: C.F. Møller, Aarhus/DK (1183)

Eine fehlende Anbindung an Autoreisezüge hatte einen Baustopp des Großprojekts ausgelöst. Nun arbeitet das Unternehmen an einer Lösung.

Hamburg.  Die Deutsche Bahn arbeitet nach eigenen Angaben mit Hochdruck an einem Zugang für einen Autoreise-Zug am neugeplanten Fernbahnhof Altona in Hamburg-Diebsteich. „Die Planungen wurden bereits parallel zum Planfeststellungsverfahren 2016 begonnen“, sagte DB-Netz-Vorstand Dirk Rompf. Die Pläne sollen nun konkretisiert werden, um die nötigen Unterlagen 2019 beim Eisenbahnbundesamt (EBA) einzureichen. Im Rahmen eines Treffens haben am Donnerstag alle Projektpartner die Planungen für den Fernbahnhof Altona bekräftigt.

Pläne waren zunächst gestoppt worden

Das Oberverwaltungsgericht Hamburg (OVG) hatte im August einem Eilantrag des Verkehrsclubs Deutschland gegen den Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahnbundesamtes (EBA) stattgegeben. Es wurde ein Baustopp verhängt, weil am neuen Standort keine Verladestation für Autoreisezüge geplant worden war. Jetzt muss das OVG einen Termin für das Hauptsacheverfahren in dieser Angelegenheit festlegen. Dieser wird für 2019 erwartet.

Die Verlegung wird sich nach früheren Bahn-Angaben voraussichtlich bis Ende 2025 hinziehen. Die Eröffnung war ursprünglich für 2023 geplant.