Persönlich

Weihnachtsparty in der Hauser-Alm auf dem Süllberg

Model Lena Gercke und Lena Meyer-Landrut bei  der  Christmas Dinner Party auf dem Süllberg.

Model Lena Gercke und Lena Meyer-Landrut bei der Christmas Dinner Party auf dem Süllberg.

Foto: Franziska Krug/Getty Images for ABOUT YOU / Getty Images for Lena Gercke

Hamburg-Kolumne: Anekdoten aus der Gesellschaft, Rück- und Vorblicke auf Events – und alles über die wichtigsten Köpfe der Stadt.

Hamburg. Eine der ersten Weihnachtspartys in Hamburg wurde gleich zu einem Höhepunkt: Model Lena Gercke hatte gemeinsam mit dem Onlinehändler ­About You in die Hauser-Alm auf dem Süllberg zur Christmas Dinner Party geladen. Moderator Steven Gätjen spielte den Santa und beschenkte die rund 100 Gäste, darunter Elena Carrière, Laura Ludwig, Luisa Hartema, Lisa-Marie Koroll, Stephan Luca, Vanessa Mai, Armin Morbach, Smudo und Jasmin Wagner. Lena Meyer-Landrut und Lena Gerckes Schwester Yana traten auf und rockten die Hüttengaudi.

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Die von Helmut Schmidt gegründete Deutsche Nationalstiftung hat seit diesem Sonnabend einen neuen Vorsitzenden: Hamburgs ehemaliger Wirtschaftssenator Thomas Mirow ist Nachfolger von Richard Schröder, der dieses Amt seit 2003 innehatte und mit Erreichen der Altersgrenze (er wird im Dezember 75) aus dem Ehrenamt ausschied. Neu in den Stiftungsrat wurde Ex-Bundesaußenminister Sigmar Gabriel berufen.


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Hamburg untermauert einmal mehr seinen Ruf als Medienhauptstadt des Landes: Die Hälfte der Nominierten bei der Wahl zu Deutschlands „Chefredakteur/in des Jahres“, die das Fachmagazin „Kress“ organisiert, kommt aus der Hansestadt. Es sind: Barbara Hans, Chefredakteurin von „Spiegel Online“, „Tagesschau“-Chef Kai Gniffke, Jan Spielhagen („Essen & Trinken“), Uwe Bokelmann (unter anderem „TV Movie“) und Lars Haider, Chefredakteur des Hamburger Abendblatts. Bei der Wahl zum Medienmanager des Jahres ist dagegen nur ein Hamburger auf der sogenannten Shortlist: Stephan Schäfer von Gruner + Jahr, der Erfinder der Persönlichkeitsmagazine („Barbara“).


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In Feierlaune ist Marlies Head. Denn in der nächsten Woche wird ihr Madison am Schaarsteinweg 25 Jahre alt. Das Madison ist eines der wenigen großen Privathotels, die es in Hamburg noch gibt. Und wohl auch deshalb lässt es sich Bürgermeister Peter Tschentscher nicht nehmen, ein Grußwort zu sprechen. Dass der Bürgermeister persönlich vorbeischaut, sei eine große Wertschätzung für die Arbeit ihres Teams, so Head. Für das operative Geschäft steht ihr Direktor und Geschäftsführer ­Thomas Kleinertz zur Seite. Über die Jahrzehnte haben viele Prominente in dem Vier-Sterne-Superior-Hotel am Hafen übernachtet. Gerne erinnert sich Marlies Head an Schlagerstar Udo ­Jürgens. Der nahm nach der Weltpremiere des Musicals „Ich war noch niemals in New York“ auf der Reeperbahn mit seiner Entourage einen Absacker in der Bar und bekam von der Hausherrin eine Torte überreicht. In der nächsten Woche darf sich nun Marlies Head feiern lassen. Es werden rund 400 Gäste erwartet, angesagt haben sich ihr Bruder Eugen Block, mit dem sie 20 Jahre lang gemeinsam die Block-House -Restaurants führte, und die Hoteliers Kai Hollmann (Gastwerk, 25Hours) und Andreas Fraatz (Empire Riverside, Hafen Hamburg). Auch die Schauspieler Katy Karrenbauer und Ralph Herforth wollen dabei sein.

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Seit vielen Jahren ziehen Islands Einzigartigkeit und wilde Schönheit den Naturfotografen
Michael Poliza und „Stern“-Chefredakteur Christian Krug in ihren Bann. Die beiden Hamburger haben die Insel sehr oft bereist und ihr jetzt einen opulenten Bildband gewidmet („Island“, Delius Klasing Verlag, 39,90 Euro). Vor rund 150 Gästen, unter ihnen die KünstlerinCorinna Holthusen, Gastronom Christoph Strenger (East-Gruppe) und Kommunikationsprofi Christian Gummig, stellten sie das Buch in der Galerie Poliza in Winterhude vor.



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Als Ismail Özen seine Gäste im Work-Your-Champ-Gym an der Großen Elbstraße begrüßte, gratulierte jeder dem Boxer herzlich: Nicht nur, dass er jüngst seinen 38. Geburtstag feierte und sein Verein „Kampf Deines Lebens“ fünf Jahre alt wurde. Die erneute Schwangerschaft seiner Ehefrau Janina Otto-Özen war Grund für Schulterklopfen und Glückwünsche. Die 44-Jährige ist bereits im sechsten Schwangerschaftsmonat und freut sich auf das Geschwisterchen für die einjährige gemeinsame Tochter Mara. Unter den geladenen Gästen, die am Boxring eine unterhaltsame Show sahen, waren auch Özens Schwiegervater Michael Otto mit Ehefrau Christl, Medienunternehmer Frank Otto , Schauspielerin Sandra Quadflieg und Kunstagentin Jenny Falckenberg mit Ehemann Büdi Blunck sowie Moderatorin Annika de Buhr.


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Mit seinem letzten Programm „Summa Summarum“, einem satirischen Blick auf sieben Jahrzehnte politische Entwicklung in Deutschland, und „Dank für jahrzehntelanges Zuhören“ ans Publikum hat sich Henning Venske (79) nach 57 Jahren auf der Bühne im ausverkauften Alma Hoppes Lustspielhaus verabschiedet. Danach bekamen der Hamburger Kabarettist, Schauspieler, Regisseur, Autor und frühere NDR-Moderator sowie sein langjähriger Begleiter Frank ­Grischek nicht nur Blumen von den Lustspielhaus-Chefs Nils Loenicker und Jan-Peter Petersen alias Alma Hoppe – Venske und seine Ehefrau Hilde wurden auch von Kollegen überrascht: Sein Freund, Schauspiel-Star Jochen Busse, war eigens aus Berlin angereist, die Kabarettisten Volker Pispers und Kai Magnus Sting kamen aus Düsseldorf respektive Duisburg. Und vom NDR aus Hamburg schwelgte Kinderradio-Macher Jörgpeter von Clarenau („Mikado“), den Venske einst als Regisseur im Schulfunk geprägt hatte, in Erinnerungen.


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Viel zu erzählen hat Unternehmer und Mäzen Ian Karan. Deshalb war er auch ein idealer Gast für die Gesprächsreihe „Lebensläufe“ von Klaus Schümann. Der Herausgeber vom „Hamburger Klönschnack“ sprach vor 70 Gästen mit Karan unter dem Motto „Motivation, Rückschläge, Erfolge“ über dessen ziemlich bewegtes Leben.


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AKK trifft AKK: Christiane Dienhold, die Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhaus, kurz AKK, hat Annegret Kramp-Karrenbauer, ebenfalls kurz AKK, eingeladen. Mit Erfolg: Die CDU-Politikerin besucht die Klinik kurz vor dem Bundesparteitag, auf dem sie zur Nachfolgerin von Angela Merkel als Vorsitzende gewählt werden will. Am 6. Dezember wird AKK im AKK unter anderem Deutschlands größte kinderorthopädische Station anschauen. Und sich danach in den Messehallen dem Dreikampf mit Friedrich Merz und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellen.


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Ebenfalls am Nikolausabend feiern die „Knack-den-Krebs–Charitykonzerte“ ihren fünften Geburtstag im Knust. Musik wird hier für den guten Zweck gemacht, die Eintrittsgelder der Veranstaltung fließen vollständig an das UKE- Kinderkrebs-Zentrum. Alle Künstler verzichten auf ihre Gage. Angesagt haben sich unter anderem Joco, Marcel Brell, Saint Lu und der Hamburger Kneipenchor.

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Wenn Astra feiert, dann gibt es zumindest keinen Dresscode. Zur Eröffnung der Mikrobrauerei der Hamburger Kultbiermarke mit Gastronomie auf der Reeperbahn waren Sakkoträger die Ausnahme. Einer davon war Kiezlegende Kalle Schwensen, der wie immer Sonnenbrille trug. Die übrigen rund 400 Gäste setzten auf lässige Kapuzenpullover oder auch schlicht auf Jeans und T-Shirt. Wer auffallen wollte, kam im Glitzeroutfit, und natürlich war Dragqueen Olivia Jones (hatte am selben Abend auch eine Einladung zu Googles 20. Geburtstag) wieder perfekt gestylt.

Eröffnung der Film Lounge

Perfekt gestylt waren auch die Showgirls bei der Eröffnung des Luxuskinos Astor Film Lounge in der HafenCity: Strass und Glitzer, pinkfarbener Federschmuck auf dem Kopf. Ganz so ausgefallen waren die Premierengäste von Gründer Hans-Joachim Flebbe nicht herausgeputzt, neugierig auf den neuen Filmort allerdings waren sie alle – unter anderem Filmfest-Chef Albert Wiederspiel mit Schauspieler Gustav Peter Wöhler, HafenCity-Chefmanager Jürgen Bruns-Berentelg und Scooter-Frontmann H.P. Baxxter. Das größere Promi-Aufgebot gab es während der Eröffnungsshow auf der Leinwand: Der Hamburger Stimmenimitator Jörg Knör schob Berühmtheiten wie Karl Lagerfeld, Angela Merkel, Boris Becker und Arnold Schwarzenegger Gratulationen unter. Davor und danach: Häppchen, Live-Musik, reichlich Perlendes in Gläsern und statt des im Astor verpönten Popcorn- oder gar Nacho-Bechers Süßigkeiten satt von jungen Damen, die mit goldglänzenden Ballons und gefülltem Bauchladen durch das Foyer flanierten. Opulenz gehört hier zum Konzept. Wer zum Beispiel im Kinosaal 1 künftig einen Sitz in Reihe F bucht, wird sich vorkommen wie auf einem First-Class-Flug. Einziger Ausfall des Abends: als Kabarettist Wolfgang Trepper einer bekannten RTL-Moderatorin von der Bühne herab unterstellte, sie habe sich hochgeschlafen, und das für eine gelungene Pointe hielt.