Sporthalle Hamburg

Spektakuläres Manöver bei Polizei-Show missglückt

Die Motorradpyramide ist der Höhepunkt der Polizei-Show in der Sporthalle Hamburg (Archivbild)

Die Motorradpyramide ist der Höhepunkt der Polizei-Show in der Sporthalle Hamburg (Archivbild)

Foto: picture alliance / rtn

Der Höhepunkt der 49. Auflage in der Sporthalle Hamburg wurde zur Schrecksekunde für die Zuschauer. Ein Polizist wurde verletzt.

Hamburg. Normalerweise ist die große Pyramide der Motorradstaffel immer einer der Höhepunkt der jährlichen Polizei-Show. Bei der 49. Auflage mussten die Zuschauer in der ausverkauften Sporthalle Hamburg ausnahmsweise darauf verzichten. Wenige Momente vor ihrer Vollendung stürzte die Pyramide, bei sich 27 Menschen auf fünf Motorrädern befinden, zusammen.

Ein ungewohntes Bild, eine Schrecksekunde zum Ende einer fulminanten, mehr als drei Stunden dauernden Show: „Hundert Mal haben die Kollegen es geübt, hundert Mal hat es funktioniert“, sagte Polizeisprecher und Moderator Timo Zill. Ausgerechnet vor Publikum misslang das waghalsige Manöver, bei dem sich ein Teilnehmer verletzte und ärztlich behandelt werden musste.

Zills neue Mutmoderatorin, die NDR-Moderatorin Anke Harnack, konnte beim Finale der Polizei-Show immerhin Entwarnung geben: „Der verletzte Kollege macht schon wieder Quatsch“, sagte sie.

Hamburger Polizisten können auch singen

Zuvor war die Polizei-Show sich und ihrer langen Tradition treu geblieben: Natürlich gab es das gerade bei Kindern sehr populäre Hunde-Fußballspiel, das die Hamburger Mannschaft mit 3:5 gewann, natürlich fehlten weder die „Flying Grandpas“ mit ihrer lustigen Trampolinshow noch das Polizeiorchester.

Insgesamt war das Programm, das am Sonnabend zweimal gezeigt wurde, noch unterhaltsamer als sonst, was vor allem an dem Outrup Toumbling Team aus Dänemark, einer jungen Turnertruppe, und dem „Showprojekt“ lag, vier Männern, die auf einer Mischung aus Trampolin und Barren Kunststücke zeigten. Und am Ende bewies Andre Peters, dass Hamburger Polizisten auch singen können: Der Beamte erzeugte mit Solistin Victoria Rapp und dem „Nameless Choir“ bei seiner Version des Klassiker „Auld Lange Syne“ den Gänsehaut-Moment des Abends.