Hamburg . Mado Bildo M. soll am Jungfernstieg die Mutter seiner Tochter und das kleine Mädchen getötet haben. Seine Reaktionen vor Gericht.

Eben noch hat Mado Bido M. reglos dagesessen, starr. Doch nun beginnt der 34-Jährige zu weinen. Es ist der Moment, als ein Notruf über den Doppelmord am Jungfernstieg im Schwurgerichtsprozess abgespielt wird, ein erschütterndes Zeugnis eines menschlichen Dramas und von brutaler Gewalt. Mado Bido M. hat schluchzend seinen Kopf in den Armen vergraben, sein ganzer Körper bebt. Kann er die Schilderung des Verbrechens nicht ertragen? Oder weint er über den Verlust der Tochter? Der Ex-Freundin? Dabei war er es selbst, der für den Tod der Frau und seines 21 Monate alten Kindes verantwortlich ist. Für eine entsetzliche Bluttat, die die Hamburger aufgewühlt und fassungslos zurückgelassen hat.