S-Bahn-Verkehr

Gleisbauarbeiten: Das kommt auf Harburger und Bergedorfer zu

Busse ersetzen die Bahnen für Pendler aus dem Süden (Archiv)

Busse ersetzen die Bahnen für Pendler aus dem Süden (Archiv)

Foto: Jörg Riefenstahl

In Richtung Osten und Süden werden erneut Busersatzverkehre eingerichtet. Erinnerungen an die Ausfälle im Sommer werden wach.

Hamburg. Wegen Bauarbeiten an den Elbbrücken und an Gleisen müssen sich S-Bahn-Kunden in Hamburg erneut auf Behinderungen einstellen. Betroffen sind vor allem die Fahrgäste im Osten und Süden der Stadt, allerdings hauptsächlich am Wochenende.

Zunächst fahren am Sonnabend, 6. Oktober (4 Uhr bis Betriebsschluss) wegen Schienenbauarbeiten Busse statt S-Bahnen zwischen Berliner Tor und Bergedorf. Die Linie S21 fährt ganztägig nur alle 20 Minuten zwischen Bergedorf und Aumühle. In Aumühle fahren die S-Bahnen auf Minute 16, 36, 56 ab.

Starke S-Bahn-Beeinträchtigungen im November

Im November drohen Ausfälle und Verspätungen bei den Linien S3 und S31. Am 3. und 4. November müssen die Fahrgäste auf einen Busersatzverkehr zwischen Hammerbrook und Wilhelmsburg umsteigen. Auch am 5. und 6. November müssen S-Bahnkunden auf Busse ausweichen, zwischen Horneburg und Stade. Am 11. November ersetzen Busse die Bahnen zwischen Wilhelmsburg und Harburg Rathaus.

Für Gäste der Bahnen S21 und S3 wird am 17. und 18. November ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, auf dem Abschnitt Altona-Eidelstedt/Elbgaustraße. Anschließend fahren noch einmal am 24. und 25. November Busse statt Bahnen zwischen Hammerbrook und Wilhelmsburg. Im Dezember seien keine Bauarbeiten geplant, hieß es bei der Bahn.

Erinnerungen an Störungen im Sommer

Im Sommer hatten Bauarbeiten für erhebliche Behinderungen im S-Bahnverkehr Richtung Süden gesorgt. Weil auch der Busersatzverkehr durch gleichzeitig stattfindende Bauarbeiten behindert wurde und einige Regionalzüge ausfielen, beschwerten sich etliche Fahrgäste.

Die aktuellen Störungen fielen nun fast ausnahmslos auf das Wochenende, so dass keine Berufspendler betroffen seien, sagte ein S-Bahnsprecher. "Desweiteren sind auch die Straßen wesentlich schwächer belastet, so dass auch die Busse im Straßenverkehr störungsfreier fahren können."