Norddeutschland

12.500 Kilometer Stau: ADAC legt Ferienbilanz vor

Wenn einer eine Reise tut …

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Foto: Urs Flueeler / dpa

An den Wochenenden zwischen 6. Juli und 19. August gab es insgesamt 5200 Staus. Wo und wann man am längsten stand.

Hamburg. Der ADAC hat seine Staubilanz für die insgesamt sieben Ferienwochenenden zwischen dem 6. Juli und dem 19. August vorgelegt: Mit 19 Kilometern bildete sich der längste Stau im Norden auf der Autobahn 1 am 17. August zwischen dem Maschener Kreuz und Öjendorf. Mit 18 Kilometer Länge auf Platz zwei landete dieselbe Stelle am 13. Juli.

Insgesamt bilanzierte der ADAC für den gesamten Norden im fraglichen Zeitraum rund 5200 Staus mit einer Gesamtlänge von 12.500 Kilometern. Die Hauptursachen waren das erhöhte Verkehrsaufkommen und Baustellen.

In Hamburg stockte es 726-mal auf 1425 Kilometern Länge. In sieben Fällen waren die Staus länger als zehn Kilometer. Am heftigsten war das Wochenende vom 3. bis 5. August: 168 Staus ließen Warteschlangen auf insgesamt 308 Kilometern entstehen. Am 13. Juli wurde der mit 14 Kilometern längste Hamburger Ferienstau auf der A7 zwischen Heimfeld und Schnelsen gemeldet.

In Mecklenburg läuft es am besten

Auch in Niedersachsen war viel Geduld gefragt: 3347 Staus sorgten für Stillstand auf insgesamt 8657 Kilometern. 71-mal wurde in Niedersachsen während der fraglichen Zeit die Zehnkilometermarke übertroffen. Die Schleswig-Holsteiner standen auf 2252 Kilometern in 1028 Staus. Der längste schleppte sich am 10. August auf 13 Kilometer Länge von Quickborn Richtung Elbtunnel. Insgesamt neun Staus waren im "Land zwischen den Meeren" länger als zehn Kilometer.

In Mecklenburg-Vorpommern ging es vergleichsweise störungsarm zu: Es gab 69 Staus auf insgesamt 120 Kilometern. Die längste Schlange stand zwischen Schönberg und Grevesmühlen auf neun Kilometern am 14. Juli. Eine Staulänge von zehn Kilometern wurde nie erreicht.