Hamburg

Drittes Walrossbaby in Hagenbecks Tierpark geboren

Eine erstes Bild: Der namenlose Bulle mit Mutter Dyna bei der Kontaktaufnahme im Innengehege des Eismeers

Eine erstes Bild: Der namenlose Bulle mit Mutter Dyna bei der Kontaktaufnahme im Innengehege des Eismeers

Foto: Hagenbeck

Zur Abwechslung wieder gute Nachrichten aus dem Tierpark. Im Eismeer ist eine weltweite Rarität gelungen – Nachzucht bei Walrossen.

Hamburg. Nach den Hiobsbotschaften der vergangenen Wochen mit zwei gestorbenen Jungtieren in der Elefantenherde hat der Tierpark Hagenbeck eine freudige Nachricht zu verkünden: Am 17. Juni ist ein Walrossbaby zur Welt gekommen – ein kleiner Bulle. Es ist erst die dritte Geburt eines Pazifischen Walrosses überhaupt in einem deutschen Zoo. Alle kamen in Hamburg zur Welt.

Wie der Tierpark mitteilt, seien Mutter Dyna (21 Jahre) und das noch namenlose Jungtier wohlauf. Nach Thor, der 2014 geboren wurde, und Loki, 2015 zur Welt gekommen, gelang dem Tierpark erneut die Nachzucht, weltweit eine Seltenheit. Hagenbeck beherbergt die einzige Zuchtgruppe Europas für diese Tiere.

Kleines Walross noch nicht zu sehen

Die Erfahrungen der Vergangenheit hätten allerdings gezeigt, dass die Jungtiere zunächst Zeit mit ihren Müttern verbringen sollten, und zwar ungestört im Innengehege. Deshalb sei der Walrossnachwuchs zunächst noch nicht zu sehen. „Sobald sich die Bindung von Mutter und Kind gefestigt hat, und sich der Kleine weiterhin gut entwickelt, werden wir ihn der Öffentlichkeit vorstellen“, so der Tierpark.

Erst im August des Vorjahres war die zweite Nachzucht Loki überraschend gestorben. Pfleger fanden das Tier tot in seiner Box. Todesursache war eine angeborene Missbildung, die eine große Schwellung im Halsbereich bewirkte.