Fußball-WM

Das sind Hamburgs WM-Hochburgen am Sonnabend

Tunesische Fans stimmen sich in Moskau auf das Duell mit Belgien ein

Tunesische Fans stimmen sich in Moskau auf das Duell mit Belgien ein

Foto: Imago/Belga

32 Nationen treten bei der Fußball-WM in Russland an, Bürger aus allen Staaten wohnen in Hamburg. Wo am lautesten gejubelt wird.

Hamburg nennt sich nicht umsonst das Tor zur Welt: Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland treten neben Deutschland 31 weitere Nationen von sechs Kontinenten an – und Bürger aller Staaten leben auch in der Hansestadt. Die meisten kommen aus Polen (fast 30.000), gefolgt von Portugal (knapp 10.500) und Gastgeber Russland (9215); die wenigsten Hamburger mit WM-Staatsbürgerschaft stammen aus Uruguay, ganze 22 Männer und Frauen. Fast doppelt so viele kommen aus Panama (37), noch einmal gut doppelt so viele aus Costa Rica (80) und Island (87 – "HU!").

Auf den interaktiven Karten des Hamburger Abendblatts können Sie verfolgen, in welchen Stadtteilen bei welcher Begegnung am lautesten gejubelt werden dürfte.

Belgien – Tunesien (Winterhude – Harburg)

Die meisten Belgier sind in Hamburg in Winterhude zuhause (30), gefolgt von Eimsbüttel (29) und Rahlstedt (28). Tunesien hält mit Harburg (128), Eißendorf (76) und Billstedt (69) dagegen.

Südkorea – Mexiko (Rotherbaum – Eimsbüttel)

Südkoreaner leben vor allem in Rotherbaum (94), Niendorf (61) und Winterhude (43). Wohingegen Mexikaner am ehesten in Harburg (63), Eimsbüttel (48) und Winterhude (32) anzutreffen sind.

Deutschland – Schweden (Hamburg – Eimsbüttel)

In Hamburg sind die Kräfteverhältnisse bei diesem Duell natürlich eindeutig. Aber auch schwedischer Jubel könnte vernommen werden – und zwar vor allem in Eimsbüttel (76), Winterhude (62) oder Eppendorf (33).

Einem bunten Fest der Völker steht – zumindest in Hamburg – nichts entgegen: Insgesamt sind es mehr als 100.000 Männer und Frauen, die mit ihren Nationalteams fiebern könnten – und vielleicht auch ein bisschen mit der deutschen Mannschaft.

Alle Gruppen im Überblick: