Hamburg

Foreigner spielen auf Stadtpark-Konzert nur zwölf Songs

Foreigner erwiesen sich als würdige Eröffner der Stadtpark-Saison

Foreigner erwiesen sich als würdige Eröffner der Stadtpark-Saison

Foto: HA

Das Publikum freut sich in Hamburg aber über legendäre Hits wie "Cold As Ice" oder "I Want To Know What Love Is".

Hamburg. Der Chef lässt auf sich warten. Mick Jones, vor 41 Jahren Gründer von Foreigner und Sologitarrist, Songschreiber und Produzent der Band kommt erst 40 Minuten nach Beginn des Konzerts auf die Bühne im ausverkauften Stadtpark. Der Großteil des Publikums hat das gar nicht bemerkt, denn es stehen ja sechs Musiker auf der Bühne, und der zusätzlich in die Band gekommene Bruce Watson zeigt nicht nur starke technische Fähigkeiten auf seiner Gibson-Gitarre, sondern auch Bühnenpräsenz.

Foreigner heizen dem Stadtpark ein

Als Jones als dritter Gitarrist hinzukommt, macht das den Rocksound der in den USA lebenden Musiker noch fetter, doch wichtiger als Jones’ Bühnenpräsenz ist seine Aufgabe, die Band am Laufen zu halten. Dass die anderen sechs auch bestens ohne ihn klarkommen, zeigen sie bei Songs wie „Double Vision“, „Head Games“ und „Cold As Ice“.

Mittelpunkt dieser mit allen Rock-’n’-Roll-Wassern gewaschenen Gruppe ist Sänger Kelly Hansen. Unablässig joggt er über die Bühne, wirbelt den Mikrofonständer durch die Luft, sucht den Kontakt zu den Fans in der ersten Reihe vor der Bühne, feuert seine Mitspieler an. Seine Art des Posings kennt man von Mick Jagger und Steven Tyler, doch Hansens Show ist legitim. Der schlanke Shouter mit den langen dunklen Haaren verfügt zudem über eine ähnliche Stimmlage wie Lou Gramm, der Sänger der Urbesetzung.

4000 Fans in Hochstimmung

Die 4000 Fans sind in Hochstimmung, skandieren, singen und klatschen mit. Foreigner reißt ein Best-of-Programm ab, in dem jedes Lied ein Kracher ist. „Urgent“ und „I Want To Know What Love Is“ sind die Top-Songs in der Publikumsgunst – es gibt kaum jemand, der die Texte nicht kennt und nicht mitsingt. Nicht nur Kelly Hansen, auch die anderen Musiker sind an diesem Sonntagabend in Spiellaune, allen voran Thom Gimbel, der seit 1995 mit Mick ­Jones und Foreigner tourt und Gitarre, Keyboards und Saxofon spielt. Nach 95 Minuten ist leider Schluss, die begeisterten Fans hätten gern noch viel mehr als nur zwölf Songs gehört. Vielleicht sollte Mick Jones mal überlegen, was noch gut ins Live-Programm passt. Starke Songs für Auftritte von zwei und mehr Stunden hat er genug geschrieben

Als Jones als dritter Gitarrist hinzukommt, macht das den Rocksound der in den USA lebenden Musiker noch fetter, doch wichtiger als Jones’ Bühnenpräsenz ist seine Aufgabe, die Band am Laufen zu halten. Dass die anderen sechs auch bestens ohne ihn klarkommen, zeigen sie bei Songs wie „Double Vision“, „Head Games“ und „Cold As Ice“.

Kontakt zu den Fans

Mittelpunkt dieser mit allen Rock-’n’-Roll-Wassern gewaschenen Gruppe ist Sänger Kelly Hansen. Unablässig joggt er über die Bühne, wirbelt den Mikrofonständer durch die Luft, sucht den Kontakt zu den Fans in der ersten Reihe vor der Bühne, feuert seine Mitspieler an. Seine Art des Posings kennt man von Mick Jagger und Steven Tyler, doch Hansens Show ist legitim. Der schlanke Shouter mit den langen dunklen Haaren verfügt zudem über eine ähnliche Stimmlage wie Lou Gramm, der Sänger der Urbesetzung.

Die 4000 Fans sind in Hochstimmung, skandieren, singen und klatschen mit. Foreigner reißt ein Best-of-Programm ab, in dem jedes Lied ein Kracher ist. „Urgent“ und „I Want To Know What Love Is“ sind die Top-Songs in der Publikumsgunst – es gibt kaum jemand, der die Texte nicht kennt und nicht mitsingt. Nicht nur Kelly Hansen, auch die anderen Musiker sind an diesem Sonntagabend in Spiellaune, allen voran Thom Gimbel, der seit 1995 mit Mick ­Jones und Foreigner tourt und Gitarre, Keyboards und Saxofon spielt.

95 Minuten und Schluss

Nach 95 Minuten ist leider Schluss, die begeisterten Fans hätten gern noch viel mehr als nur zwölf Songs gehört. Vielleicht sollte Mick Jones mal überlegen, was noch gut ins Live-Programm passt. Starke Songs für Auftritte von zwei und mehr Stunden hat er genug geschrieben.