Wetter

Erst Schnee, dann Sonnenbrand – Frühlingsbeginn in Hamburg

Sonnig und kalt wird es am Dienstag auch am Alsterufer. Danach sind die schönen Tage bei Schneefall und wechselhaftem Wetter erst mal wieder gezählt.

Sonnig und kalt wird es am Dienstag auch am Alsterufer. Danach sind die schönen Tage bei Schneefall und wechselhaftem Wetter erst mal wieder gezählt.

Foto: Imago

Wärme? Fehlanzeige. Hamburg startet mit Schnee, Glätte und eiskalter Sonnenbrandgefahr in den Frühling. Bis Ostern unbeständig.

Hamburg. Die bittere Wahrheit lautet: Der Frühling fällt in Hamburg erst mal aus. Denn zum kalendarischen Start in den Lenz am morgigen Dienstag muss über Nacht mit erneuten, leichten Schneefällen und anschließender Glätte bei Minusgraden in den Morgenstunden gerechnet werden. An Frühling erinnert höchstens die Sonnenscheindauer am Tag: Bis zu zwölf Stunden soll das Zentralgestirn am Dienstag über Hamburg zu sehen sein. Warm wird es bei maximal fünf Grad aber nicht.

Dafür lauert eine andere Gefahr: "Bei kühlem Wind und der schon hoch am Himmel stehenden Märzsonne steigt das Sonnenbrandrisiko", sagt Meteorologe Dominik Jung vom Hamburger Institut für Wetter- und Klimakommunikation. "Gerade in der Mittagszeit sollte man – je nach Hauttyp – nicht länger als 20 bis 30 Minuten ungeschützt in der Sonne sitzen." Der UV-Index liege bereits bei 2 bis 4 (Schutz erforderlich).

Ergiebiger Schneefall am Donnerstag

Andererseits sollte die Sonne genießen, wer kann. Denn schon am Mittwoch stellt der Frühling auf wechselhaftes Wetter mit bedecktem Himmel, Schauern und winterlichem Niederschlag um. Während es nachts noch friert, bringen tagsüber Schauer bei leichten Plusgraden einen Schnee-Regen-Mix mit. Vor allem am Donnerstag könnte es dabei noch einmal eine geschlossene Schneedecke mit 3 bis 5 Zentimetern geben.

Gute Nachrichten? Gibt es auch danach nicht, jedenfalls keine durchweg positiven. Denn bis auf zweistellige Temperaturen am Wochenende machen die Aussichten keine große Freude. Insbesondere mit Blick auf Ostern sieht der Trend keine stabile Frühlingslage vor. Stattdessen sollten immer wieder Graupelschauer eingerechnet und das Eiersuchen möglicherweise drinnen geplant werden.

"Ein großer Sprung Richtung Frühling ist vorerst nicht in Sicht", sagt Institutschef Frank Böttcher. Die Devise nach den Hamburger Frühjahrsferien könne zunächst nur heißen: Durchhalten!