Hamburg

Neuer Geschäftsführer für die Elbphilharmonie

Die Elbphilharmonie

Die Elbphilharmonie

Foto: Marcelo Hernandez / HA

Jack Kurfess scheidet nach fünf Jahren aus. Sein Nachfolger kennt das Konzerthaus im Hafen wie kaum ein anderer.

Hamburg.  In der Chefetage der Elbphilharmonie zieht ein wichtiger ­Geburtshelfer und ausgewiesener Kenner des Konzerthauses ein: Der Jurist Jochen Margedant wechselt am 31. Juli auf den Posten des kaufmännischen ­Direktors, als Nachfolger von Jack Kurfess, der nach fünf Jahren auf eigenen Wunsch ausscheidet. Margedant war seit 2009 Projektleiter Elbphilharmonie in der Kulturbehörde. Vom 1. August an wird er mit General­intendant Christoph Lieben-Seutter für die HamburgMusik gGmbH, die Elbphilharmonie und Laeisz­halle Betriebsgesellschaft (ELBG) sowie die Elbphilharmonie Hamburg Bau GmbH & Co. KG zuständig sein.

Kurfess erklärte zu seinem ­Abschied: „Für mich gibt es keinen besseren Zeitpunkt zum Aufhören. Die ­Gesellschaften sind finanziell und strukturell hervorragend aufgestellt. Ich freue mich darauf, meine langjährige ­Erfahrung in andere Kulturprojekte einbringen zu können.“ Kultursenator Carsten Brosda betonte, es sei maßgeblich Kurfess’ Expertise zu verdanken, dass die Elbphilharmonie auch wirtschaftlich so erfolgreich an den Start ging. Zum Nachfolger sagte Brosda: ­„Jochen Margedant kennt die Elbphilharmonie wie kaum ein anderer. Es ist ein Glück, dass wir ihn für die ­Geschäftsführung gewinnen konnten.“

"Unermüdlicher Kämpfer"

Christoph Lieben-Seutter bezeichnete Kurfess als „unermüdlichen Kämpfer, mit dem auch die größten Herausforderungen Spaß gemacht haben“.

Margedant sagte zur neuen Aufgabe: „Jetzt wird es darum gehen, das Haus in einen hoffentlich ebenso erfolgreichen Normalbetrieb überzuleiten, der im besten Fall weiterhin mit Normalität wenig zu tun haben wird. Wir wollen die Elbphilharmonie weiter in der Stadt verankern und mit der Laeisz­halle als international ­beachteten Hafen der Musik ausbauen.“ Margedants Nachfolger ist kein Unbekannter: Alexander Stein­hilber war bis 2017 Geschäftsführer der Stiftung Bach-Archiv und Bachfest-Intendant in Leipzig – und zuvor, bis 2016, Musikreferatsleiter in der Kulturbehörde sowie städtischer Orgelbeauftragter.