Hamburg

Fast 14 Prozent des Kita-Personals haben befristete Verträge

Auch in Schleswig-Holstein ist der Anteil der befristeten Arbeitsverträge nicht geringfügig (Symbolbild)

Auch in Schleswig-Holstein ist der Anteil der befristeten Arbeitsverträge nicht geringfügig (Symbolbild)

Foto: picture alliance/dpa/Patrick Pleul

Am höchsten war der Anteil bei den sogenannten Zweit- und Ergänzungskräften. In Schleswig-Holstein sieht es nicht viel besser aus.

Hamburg.  In den Hamburger Kindertageseinrichtungen hatten Anfang März vergangenen Jahres 13,7 Prozent der Mitarbeiter, die im pädagogischen, Leitungs- und Verwaltungsbereich tätig sind, einen befristeten Vertrag. Das teilte das Statistikamt Nord am Freitag mit.

Am höchsten war der Anteil der befristet Beschäftigten mit fast 20 Prozent bei den sogenannten Zweit- und Ergänzungskräften – betroffen davon waren somit 786 Personen. Bei den gruppenübergreifend tätigen Kita-Mitarbeitern belief sich die Quote auf 16,8 Prozent (359 Personen). Von den Kita-Leiterinnen und Kita-Leitern hatten 2,5 Prozent (28 Personen) befristete Arbeitsverträge.

Jedes achte Arbeitsverhältnis im Kita-Bereich befristet

„Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der befristet Tätigen um gut ein Prozent“, teilte das Statistikamt mit.

In Schleswig-Holstein sieht es nicht viel besser aus. Dort war jedes achte Arbeitsverhältnis im Kita-Bereich befristet. Damit stieg die Zahl der befristet Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um fast zehn Prozent. „Ihr Anteil an allen Arbeitnehmern erhöhte sich wegen der Ausweitung des gesamten Personalbestandes jedoch nur von 12 auf 12,3 Prozent“, betonte das Statistikamt Nord.

Bei der Kita-Leitung liegt die Quote bei rund drei Prozent

Von den Anfang März 2017 im pädagogischen, Leitungs- und Verwaltungsbereich tätigen Arbeitnehmern in den Kindertageseinrichtungen hatten 12,3 Prozent einen befristeten Arbeitsvertrag, so das Statistikamt. In Schleswig-Holstein war der Anteil der befristet Beschäftigten jedoch bei den gruppenübergreifend tätigen Kita-Mitarbeitern am höchsten: Die Quote lag dort bei 22,3 Prozent.

Bei der Kinderbetreuung als Zweit- und Ergänzungskraft sowie bei der Förderung behinderter Kinder seien es jeweils rund 15 Prozent gewesen. Bei den Kita-Leiterinnen und Kita-Leitern betrug diese Quote drei Prozent.