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Hamburger Bus wegen Falschgeld-Alarms ausgebremst

Die Fahrt von Rahlstedt zum Wandsbeker Markt wurde vorzeitig beendet

Die Fahrt von Rahlstedt zum Wandsbeker Markt wurde vorzeitig beendet

Foto: dpa Picture-Alliance / / picture alliance / Bildagentur-o

"Alle aussteigen", sagte plötzlich der Fahrer der Linie 9. Eine Frau hatte eben mit 20 Euro bezahlt. Dann rief er die Polizei.

Hamburg. Aufregung im Berufsverkehr, und das an einem doch sonst eher ruhigen "Brückentag": Die Fahrgäste der Hamburger Buslinie 9 mussten am Montagvormittag plötzlich in der Höhe Tonndorf das Fahrzeug verlassen. Der Fahrer hatte soeben Geld von einem weiblichen Fahrgast kassiert, als er festzustellen glaubte, bei dem 20-Euro-Schein handele es sich um Falschgeld.

Prüfgeräte an Bord

Der Fahrer stoppte seinen Bus und rief die Polizei. Die Fahrgäste wurden gebeten, alle auszusteigen und den nachfolgenden Bus zu nutzen. Wie ein Hochbahn-Sprecher dem Abendblatt sagte, habe die Polizei inzwischen festgestellt, dass es sich nicht um Falschgeld gehandelt habe.

Zwar gebe es ein optisches Prüfgerät an Bord der Busse. "Weshalb es trotz des Gerätes zu dieser Einschätzung kam, kann derzeit jedoch nicht beantwortet werden", so der Sprecher. Nach HVV-Angaben erhalten die Busfahrer regelmäßig Schulungen im Rahmen ihrer Ausbildung in der Fahrschule sowie im Bereich "Tarifkunde" bei der Weiterbildung.

( esh )

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