Hafenwirtschaft

Hamburger Hafen: Der Containerumschlag stagniert

Das HHLA Containerterminal Burchardkai und rechts Eurogate Container Terminal (Archivbild)

Das HHLA Containerterminal Burchardkai und rechts Eurogate Container Terminal (Archivbild)

Foto: Andreas Laible / HA

Mit 4,45 Millionen TEU blieb er auf Vorjahresniveau. Dafür wurden aber mehr Massengüter wie Kohle und Getreide umgeschlagen.

Hamburg. Der Hamburger Hafen wächst nicht mehr. Der gesamte Seegüterumschlag des größten deutschen Hafens ging in den ersten sechs Monaten gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 0,2 Prozent auf 70 Millionen Tonnen zurück, teilte die Marketing-Gesellschaft des Hafens am Mittwoch in Hamburg mit. Der wichtige Containerumschlag blieb mit 4,45 Millionen Standardcontainern (TEU) exakt auf dem Niveau des Vorjahres.

Insgesamt habe sich der Hamburger Hafen im ersten Halbjahr 2017 gut in einem schwierigen Umfeld behaupten können, sagt Axel Mattern, Vorstand Hafen Hamburg Marketing e.V. "Im Vergleich zu den anderen deutschen Nordrange-Häfen weist er ein stabiles Ergebnis auf.“

Unterschiedliche Entwicklung bei Terminalbetreibern

Mattern betont, dass der Containerumschlag in Hamburg auf eine sehr unterschiedliche Umschlagentwicklung der beiden großen Hamburger Containerterminalbetreiber im ersten Halbjahr zurückzuführen ist. Während die HHLA gerade einen Zuwachs von 12 Prozent vermeldete, verzeichnete Eurogate beim Containerumschlag Einbußen.

Der Massengutumschlag – also zum Beispiel Kohle, Öl, Getreide oder Futtermittel – legte dagegen um ein Prozent auf 23,5 Millionen Tonnen zu. Auch für das Gesamtjahr erwartet der Hafen ein Umschlagergebnis auf dem Niveau des Vorjahres.