Hamburg

CDU wirft Rot-Grün Wortbruch beim Bau der U 5 vor

Ende des Jahres soll feststehen, wie der Streckenabschnitt zwischen Bramfeld und City Nord verlaufen soll

Ende des Jahres soll feststehen, wie der Streckenabschnitt zwischen Bramfeld und City Nord verlaufen soll

Foto: Roland Magunia

Verkehrsexperte Dennis Thering spricht von einer Verzögerungstaktik: Bau der Bahnlinie werde sich weiter hinziehen.

Hamburg.  Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Dennis Thering, hat dem Senat Wortbruch beim Bau der neuen U-BahnLinie 5 vorgeworfen. Anlass ist das Interview, das Hochbahn-Chef Henrik Falk dem Abendblatt gegeben hatte. Darin hatte er als Ziel genannt, die Bauplanung bis 2019 abzuschließen, um voraussichtlich 2021 mit dem Bau beginnen zu können. Geplant ist die neue U-Bahn-Linie, um die bisher schlecht angebundenen Stadtteile Lurup, Osdorfer Born, Bramfeld und Steilshoop mit der Innenstadt zu verbinden. Eine erste Kosteneinschätzung gebe es laut Hochbahn-Chef Falk noch nicht. Hierfür müssten die Planungen zunächst abgeschlossen werden.

Thering spricht von einer Verzögerung des Projekts. „Der nunmehr verkündete voraussichtliche Baubeginn 2021 kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die endgültige Realisierung bis mindestens Mitte der 2030er-Jahre verschieben wird, weil sich das Versprechen der SPD vom parallelen Baubeginn der U 5 in Luft aufgelöst hat“, sagte der CDU-Politiker.

Dieser Wortbruch betreffe erneut vor allem die Bürger im Hamburger Westen, denen die SPD bereits in den 1970er-Jahren einen Schnellbahnanschluss versprochen hatte. Laut Thering seien die Hamburger sowohl damals als auch heute „bewusst hinters Licht geführt“ worden.

( hpmtt )

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