Hamburg

Schüler fordern: Hafengeburtstag soll Feiertag werden

Die SchülerInnenkammer in Hamburg will noch vor den Sommerferien eine Debatte über den Hafengeburtstag als Feiertag

Die SchülerInnenkammer in Hamburg will noch vor den Sommerferien eine Debatte über den Hafengeburtstag als Feiertag

Foto: SchülerInnenkammer

Hamburg braucht mehr Zeit zum Chillen: Warum die Schülerkammer einen weiteren religiösen Feiertag ablehnt. Antrag an den Senat.

Hamburg. In der Debatte um einen zusätzlichen Feiertag für Hamburg hat sich jetzt die Hamburger SchülerInnenkammer zu Wort gemeldet. Das Gremium lehnt einen weiteren, religiös begründeten Feiertag ab und schlägt statt dessen den Hafengeburtstag vor.

Aufgrund seines nicht religiösen Ursprungs hebe der Hafengeburtstag als Feiertag keine Glaubensgemeinschaft hervor und sei somit nicht exklusiver Natur, sondern im wahrsten Sinne ein Volksfest, heißt es in einer Erklärung mit dem Titel: "Antrag auf Einführung des Hamburger Hafengeburtstages als stadtweiten Feiertag". Die Schülerkammer hält es für "überholt", in einer säkularen Stadt wie Hamburg die Einführung eines religiösen Feiertages zu debattieren. Der Hafengeburtstag stehe dasgegen für Werte wie Toleranz und Weltoffenheit.

Zollfreiheit seit 1189

Die Kammer fordert daher den Senat auf, einen zusätzlichen festen Feiertag anlässlich des Hamburger Hafengeburtstages einzuführen. Als Hafengeburtstag gilt der 7. Mai 1189. Damals gewährte Kaiser Friedrich Barbarossa den Hamburgern Zollfreiheit für ihre Schiffe auf der Elbe von der Stadt bis an die Nordsee.

( esh )

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