Sozialwohnungen

Bunker-Abriss in Ottensen verzögert sich

Kräne auf einer Baustelle (Symbolbild)

Kräne auf einer Baustelle (Symbolbild)

Foto: Imago/Christian Ohde

Offenbar haben sich „statische Probleme“ ergeben. Nachbargebäude dicht an eine Bunkerwand gebaut.

Hamburg.  Der Abriss eines alten Hochbunkers und damit der angekündigte Bau von Sozialwohnungen in Ottensen verzögert sich offensichtlich deutlich. Das teilten jetzt die Immobilien-Entwickler Quantum und Procom mit. Die beiden Hamburger Unternehmen zeichnen für die Bebauung des alten Zeise-Parkplatzes in Ottensen verantwortlich. Gegen den teils erheblichen Widerstand von Initiativen in Altona wurden darauf nicht wie zunächst angekündigt Sozialwohnungen gebaut, sondern ein Büroblock für rund 800 Werber.

Statische Probleme

Als Ausgleich sollte der benachbarte Hochbunker an der Behringstraße abgerissen und mit einem Gebäude für 47 geförderte Wohnungen bebaut werden. Doch nun hätten sich „statische Probleme“ ergeben, heißt es in einer Mitteilung. So sei ein Nachbargebäude der städtischen Saga nach dem Krieg so unmittelbar und dicht an eine Bunkerwand gebaut worden, dass ein Abriss wie geplant nicht mehr möglich erscheint.

Bunkerwand einfach stehen lassen

Ein Problem, das sich erst nach der Aufragvergabe an ein Abbruchunternehmen gezeigt habe, hieß es weiter. Man werde jetzt prüfen, wie das Projekt doch noch schnell umgesetzt werden könnte. Möglicherweise müsste man eine Bunkerwand einfach stehen lassen. Der Bau der Wohnungen dort stehe aber „außer Frage“.