Konjunktur

Handwerker in Hamburg haben ordentlich zu tun

Ein Metallarbeiter hantiert mit einem Trennschleifer (Symbolbild)

Ein Metallarbeiter hantiert mit einem Trennschleifer (Symbolbild)

Foto: Imago

Wegen der aktuell guten Geschäfte sind auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate insgesamt sehr positiv.

Hamburgs Handwerker freuen sich über eine starke Auftragslage und Konjunktur. Wegen der aktuell guten Geschäfte sind auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate insgesamt sehr positiv, wie die neue Konjunkturumfrage der Handwerkskammer zeigt. „In fast allen Gewerken sind Lage und Ausblick gut bis sehr gut“, so die Kammer. Setze sich die Entwicklung in dieser Form fort, könne das Hamburger Handwerk für 2017 mit einem Umsatzplus von zwei Prozent rechnen. Zudem bleibe der Fachkräftebedarf ungebrochen hoch.

Gute Geschäfte

Im zurückliegenden Winterhalbjahr sorgten auch das milde und vergleichsweise trockene Wetter für gute Geschäfte. 49 Prozent der Befragten stufen ihre geschäftliche Situation derzeit als gut ein, 40 Prozent als zufriedenstellend, nur elf Prozent stellen eine Verschlechterung fest. Damit sind die Angaben zur Lage genauso gut wie vor einem Jahr bei der Frühjahrsbefragung 2016. Für das Sommerhalbjahr (April bis September) erwarten der Umfrage zufolge 33 Prozent der Betriebe eine weitere Verbesserung der Geschäfte, 55 Prozent gehen von einer gleichbleibenden Entwicklung aus, 12 Prozent rechnen mit Rückgängen.

Arbeitsmarkt profitiert von Entwicklung

Auch der Arbeitsmarkt profitiert von dieser Entwicklung. Mit 70 Prozent hat die große Mehrzahl der Betriebe die Zahl der Stellen in den vergangenen sechs Monaten gehalten, 72 Prozent möchten das auch in den kommenden sechs Monaten tun. 18 Prozent gelang es sogar, weitere Fachkräfte einzustellen, 20 Prozent planen das für das Sommerhalbjahr. Lediglich acht Prozent der Betriebe halten laut Umfrage eine Reduzierung für möglich. „Die Fachkräftesicherung bleibt eine große Herausforderung für die Wirtschaft in Deutschland, insbesondere für das personalintensive Handwerk“, heißt es von der Kammer.