G20-Gipfel in Hamburg

Dosenbrot und Gummibärchen: Das G20-Menü der Polizei

Aufwendiges Prozedere: An einer Versorgungsstraße werden die Beutel mit Lebensmittel befüllt

Aufwendiges Prozedere: An einer Versorgungsstraße werden die Beutel mit Lebensmittel befüllt

Foto: André Zand-Vakili

15.000 Beamte sind beim Gipfeltreffen im Einsatz. Schon jetzt werden täglich 8000 Verpflegungsbeutel gepackt.

Hamburg.  Es wird die größte politische Veranstaltung in der Geschichte Hamburgs werden: Schon seit Wochen laufen die Vorbereitungen auf den G20-Gipfel am 7. und 8. Juli auf Hochtouren. Auch die Verpflegung der rund 15.000 Polizeibeamten während des Einsatzes bedarf einer aufwendigen Vorbereitung. Seit Anfang Mai werden täglich 8000 sogenannte Verpflegungsbeutel gepackt.

Die Polizei geht davon aus, dass während des Gipfeltreffens 185.000 solcher Beutel an die Beamten verteilt werden. Gepackt werden diese im Wirtschaftsgebäude der Bereitschaftspolizei: Aneinandergestelle Tische bilden eine Art Packstraße, an der nun täglich 30 Mitarbeiter weiße Beutel mit vielen verschiedenen Lebensmitteln befüllen. Bei der Auswahl der Leckereien war im Vorwege wichtig: Die Nahrungsmittel müssen lange haltbar sein – schließlich ist der G20-Einsatz noch eine Weile hin.

Drei Sorten Dosen-Brot für die Polizisten

Zunächst können die Polizisten zwischen einem vegetarischen und "normalen" Beutel wählen. Vegan ist nicht im Angebot. Und: Einige Lebensmittel werden in Dosen angeboten, etwa Wurst und auch Brot. Beim Brot gibt es drei verschiedenen Sorten – Sonnenblumenkernbrot, Roggenvollkorn und Pumpernickel. Für die Etikettierung der Dosen wurden extra Polizei-Aufkleber hergestellt. Und selbstverständlich werden die Beamten auch mit Süßigkeiten wie Gummibärchen und Schokoriegel versorgt.

Um die bereits gepackten Lebensmittelbeutel frisch zu halten, müssen diese kühl gelagert werden. Dazu werden auf dem Parkplatz der Hamburger Bereitschaftspolizei 40 Kühlcontainer aufgestellt.