Jahrestreffen

25.000 Rotarier kommen 2019 nach Hamburg

Der neue Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH, Michael Otremba

Der neue Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH, Michael Otremba

Foto: Michael Rauhe / HA

Großes Jahrestreffen vom 1. bis zum 5. Juni 2019 in Hamburg. Tourismus-Chef Michael Otremba ist begeistert.

Hamburg. Samuel Owori nennt es „eine friedliche Invasion“. Der Rechtswissenschaftler und Finanzexperte aus Uganda ist designierter Präsident von Rotary International, dem Dachverband aller Rotary Clubs. Er wird den Vorsitz haben, wenn vom 1. bis zum 5. Juni 2019 die Rotarier ihr großes Jahrestreffen in Hamburg abhalten. Mehr als 25.000 Teilnehmer werden erwartet – Owori rechnet sogar mit mehr. „Eigentlich soll jeder der 35.000 Rotary Clubs einen Delegierten schicken“, sagte er am Mittwoch auf einer ersten Pressekonferenz.

Derzeit hält sich Owori mit einer Delegation in Hamburg auf, um die Stadt, das Organisationsteam und das Messegelände, den Veranstaltungsort, kennenzulernen. „Hamburg ist eine schöne, gastfreundliche Stadt“, fasst er seine Eindrücke zusammen. „Ich kann mir die Rotarier hier sehr gut vorstellen.“ Was die Unterbringung anbelangt, sei er überzeugt, dass Hamburg ausreichend Kapazitäten hätte. So sollen nicht nur Hotels infrage kommen, sondern auch Privatzimmer und Bed-&-Breakfast-Unterkünfte – zur Not auch in Nachbargemeinden.

„Unsere Stadt in der Welt bekannter machen“

Tourismus-Chef Michael Otremba freut sich, dass sich Hamburg als Austragungsort der Rotary International Convention (RIC) gegen Amsterdam, Madrid und Hongkong durchgesetzt hat. „Das Treffen wird unsere Stadt in der Welt bekannter machen. Mit der ebenfalls für 2019 geplanten Eröffnung des CCH hebt es Hamburg auf Championship-Niveau.“ Zudem soll die RIC rund 23 Millionen Euro in die Kassen von Hotelerie, Gas­tronomie und Einzelhandel spülen.

Heute wird Samuel Owori von Bürgermeister Olaf Scholz empfangen. Geplant ist, erste Themen der Veranstaltung zu besprechen. Schwerpunkte der Rotarier sind Bildung, Krankheitsbekämpfung und der Schutz von Müttern und Kindern.