Straßenverkehr

Vierte Elbtunnelröhre ab heute für eine Woche gesperrt

Röhrensperrungen führen am Elbtunnel oft zu langen Staus

Röhrensperrungen führen am Elbtunnel oft zu langen Staus

Foto: Daniel Reinhardt / dpa

Vom 21. April an wird das 15 Jahre alte Bauwerk instandgesetzt. Unter anderem werden die Verkehrssignale aufgehübscht.

Hamburg.  Autofahrer müssen sich rund um den Elbtunnel auf Staus einstellen: Vom Freitag, den 21. April, 20 Uhr an wird die vierte Röhre für etwa eine Woche vollständig gesperrt. In diesem Zeitraum stehen somit je Richtung nur drei Fahrspuren der A7 zur Verfügung. Das gab die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation bekannt.

Grund der Sperrung sind Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten, die der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer im Auftrag des Bundes durchführt. Die Verkehrstechnik der 2002 eröffneten Röhre gilt inzwischen als veraltet. So sollen alle beleuchteten Verkehrssignale durch LED-Technik ausgetauscht werden. Auch werden die Aufhängungen der Tunneldecke und die Brandschutzeinrichtungen im Rauchabzugskanal gewartet.

Weitere Baustelle auf der A7 zwischen Heimfeld und Moorburg

Autofahrer auf der A7 in Fahrtrichtung Flensburg/Kiel müssen allerdings bis Montagmorgen schon einige Kilometer südlich des Tunnels eine Baustelle mit nur einer Fahrspur passieren. Zwischen Heimfeld und Moorburg werden Fahrbahnschäden beseitigt. Die rechte und die mittlere Spur werden dafür gesperrt.

Ortskundige Autofahrer, die den Abschnitt am Sonntag über die parallel verlaufene Waltershofer Straße umfahren wollen, werden nicht weiter kommen. Hier wird an den vier kommenden Sonntagen ebenfalls die Fahrbahn saniert. Auch die Auffahrt Moorburg könnte überlastet sein, denn diese dient als Ausweichmöglichkeit für die gesperrte Auffahrt Heimfeld. Die Verkehrsbehörde empfiehlt dem Fernverkehr in Richtung Norden, die Baustelle weiträumig über die A1, die A21 und die B205 zu umfahren.

( HA )

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