Hamburg

Insolvente Protonet soll langfristig weiter bestehen

Ali Jelveh, einer der beiden Gründer der Hamburger Firma Protonet, im Jahr 2015 mit den orangeroten Servern

Ali Jelveh, einer der beiden Gründer der Hamburger Firma Protonet, im Jahr 2015 mit den orangeroten Servern

Foto: Klaus Bodig / HA

Sanierungskonzept soll langfristigen Bestand des Unternehmens sicherstellen. Unterstützung der Bestandskunden gewährleistet.

Hamburg. Der Insolvenzverwalter des Hamburger Computerserverherstellers Protonet sieht gute Chancen für den Fortbestand der Firma. „Ich bin fest davon überzeugt, dass gerade im Hinblick auf die hohe Motivation der Mitarbeiter der Protonet Betriebs GmbH und angesichts des erstklassigen Produkts, das im Markt einmalig ist, ein langfristiges Überleben des Unternehmens sichergestellt wird“, sagte der Hamburger Rechtsanwalt Klaus Pannen, den das zuständige Amtsgericht in der vergangenen Woche zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt hatte.

Gehälter bis Ende April gesichert

Er habe zusammen mit der Firmenleitung entschieden, dass die Geschäfte der Protonet Betriebs GmbH uneingeschränkt fortgeführt werden. Die Gehälter der 16 Angestellten seien durch das Insolvenzgeld bis Ende April gesichert. Während dieser Zeit werde man ein Sanierungskonzept erstellen, das den langfristigen Bestand des Unternehmens sicherstellen soll.

IT-Infrastruktur bleibe bestehen

Die Soft- und Hardware werde weiter verkauft, außerdem sei die Unterstützung der Bestandskunden weiter gewährleistet. Auch die IT-Infrastruktur, die für die vollständige Nutzung der Protonet-Systeme notwendig sei, bleibe bestehen.