Kriminalität

Festnahme nach wilder Verfolgungsjagd durch St. Pauli

Ein Absperrband der Polizei (Symbol)

Ein Absperrband der Polizei (Symbol)

Foto: Imago

Der Fahrer versuchte alles, um der Polizei zu entwischen. Dabei wurde sein Auto so stark beschädigt, dass er von selbst zum Stehen kam.

Hamburg.  Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch St. Pauli hat die Polizei am Sonntag einen Mann (30) festgenommen. Die Beamten hatten den Autofahrer an einer roten Ampel auf der Reeperbahn angehalten, weil er ihnen durch seine Fahrweise aufgefallen war. Doch nachdem er von den Beamten angesprochen worden war, gab er Gas und flüchtete Richtung Millerntor. Mehrere Streifenwagen nahmen die Verfolgung auf. Dabei versuchten die Beamten auch, den Fahrer durch das Querstellen ihres Wagens zu stoppen.

Doch dieser drängelte sich zwischen Streifenwagen und einer Mauer hindurch. Mit dem stark beschädigten Wagen kam er dann nicht mehr weit und an den Landungsbrücken zum Stehen.

Fahrer hatte einen Blutalkoholwert von 1,4 Promille

Wie sich später herausstellte, stand der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,4 Promille. Außerdem bestand auch der Verdacht, dass der Fahrer keinen gültigen Führerschein hatte.