Straßenverkehr

Mehr Todesopfer auf Hamburgs Straßen in 2016

Schwerer Verkehrsunfall in Hamburg (Symbolfoto)

Schwerer Verkehrsunfall in Hamburg (Symbolfoto)

Foto: Michael Arning

26 Verkehrsteilnehmer starben von Januar bis Oktober. In keinem anderen Bundesland war die Entwicklung in diesem Jahr so negativ.

Wiesbaden/Hamburg. Auf Hamburgs Straßen sind in den ersten zehn Monaten dieses Jahres deutlich mehr Menschen ums Leben gekommen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. 26 Autofahrer, Fußgänger, Motorrad- und Radfahrer starben von Januar bis Oktober im Straßenverkehr, 10 mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das entspricht einem Anstieg um 62,5 Prozent. In keinem anderen Bundesland war die Entwicklung so negativ. Die Zahl der Verletzten sank dagegen um 2,8 Prozent auf 8256.

Auch in Schleswig-Holstein stieg die Zahl der Todesopfer, und zwar um 9 auf 100 (+9,9 Prozent). 13 899 Menschen wurden verletzt. Das waren 1,1 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Deutschlandweit starben von Januar bis Oktober 2744 Menschen im Straßenverkehr, 135 weniger als in den ersten zehn Monaten 2015.