Advent

Weihnachtsmärkte im Norden leiden nicht unter Terrorrangst

Besucher auf dem "Historischen Weihnachtsmarkt" vor dem Hamburger Rathaus.

Besucher auf dem "Historischen Weihnachtsmarkt" vor dem Hamburger Rathaus.

Foto: dpa

Die Menschen halten auch nach dem Anschlag in Berlin an ihrem Adventsbummel fest. Einzelhandel in Hamburg zufrieden.

Hamburg.  Viele Weihnachtsmärkte im Norden schließen kurz vor dem Fest ihre Tore – und das mit einer positiven Bilanz. Auch vom Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche haben sich Besucher nicht abschrecken lassen, wie Veranstalter berichteten. „Man merkt, dass die Leute keine Angst haben“, sagte etwa die Sprecherin vom Weihnachtsmarkt vor dem Hamburger Rathaus, Heide Mombächer.

Vielerorts wurden verstärkte Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Auch der Veranstalter des Kieler Weihnachtsdorfes, Wolfgang Sabrowsky, bestätigte: Nach dem Anschlag in Berlin sei der Andrang unverändert groß gewesen – mit der Haltung „Wir lassen uns das nicht nehmen, wir geben nicht klein bei“. Insgesamt zeigten sich viele Veranstalter ebenfalls zufrieden mit dem Besucherandrang in diesem Jahr.

Gute Bilanz des Einzelhandels

Mit einer guten Bilanz hat der Einzelhandel in Hamburg und Schleswig-Holstein das Weihnachtsgeschäft abgeschlossen. Die letzte Woche vor den Feiertagen brachte noch einmal die erwartete Käuferflut in die Geschäfte der Innenstädte. „Jetzt geht es darum, das Haus oder die Wohnung vorzubereiten und sich mit Lebensmitteln zu versorgen“, sagte die Geschäftsführerin des Handelsverbands Nord, Brigitte Nolte. Die Nachfrage verlagere sich von den Innenstädte mehr in die Supermärkte der Stadtteile.