Urbanize!

Festival im Gängeviertel: Wie Anwohner die Stadt gestalten

Das Hamburger Gängeviertel

Das Hamburger Gängeviertel

Foto: Axel Tiedemann / HA

Mehr als 30 Veranstaltungen und Workshops rund um die Themen Bürgerbeteiligung finden in den kommenden Tagen in der Fabrique statt.

Hamburg. Wie können Anwohner in die Stadtplanung einbezogen werden? Wie kann Beteiligung verbessert und beschleunigt werden? Und wie kann der Austausch zwischen allen Akteuren verbessert werden? Um diese Themen soll es in den kommenden zehn Tagen beim Festival Urbanize! gehen, das erstmals in Hamburg ausgerichtet wird.

Veranstalter sind die Planbude, die den Prozess um die Neubebauung des Esso-Häuser-Areals maßgeblich mitgestaltet hat, und der Wiener Verein für Stadtteilforschung "dérive" aus Wien, wo das Festival in den vergangenen stattfand. „Der Planungsprozess für die Essohäuser hat gezeigt, dass es möglich ist, das lokale Wissen der Nachbarschaft zu implementierten. Das sollte deutlich häufiger passieren“, so Christoph Schäfer, Sprecher der Planbude. Bei den Urbanize!-Festivals in Wien kamen in den vergangenen Jahren jeweils rund 5000 Besucher.

Abschlussdiskussion mit Hamburger Flüchtlingskoordinator

Auf dem Festival in Hamburg, das bis Sonntag (2. Oktober) in der Fabrique im Gängeviertel ausgerichtet wird, werden unter anderem Best-Practice-Beispiele urbaner Selbstorganisation vorgestellt – auch vor dem Hintergrund der Wohnungsknappheit und dem Flüchtlingszustrom. Auf dem Programm stehen mehr als 30 Veranstaltungen und Workshops zu unterschiedlichen Themen.

In einer Abschlussdiskussion am kommenden Wochenende werden die Erkenntnisse unter anderem mit dem Baudezernent von Hamburg-Mitte Bodo Hafke und dem Hamburger Flüchtlingskoordinator Anselm Sprandel diskutiert werden. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Für die Teilnahme an Workshops wird um Anmeldung gebeten. Das komplette Programm zu Urbanize! finden Sie unter www.urbanize.at