Bauarbeiten

Auf der A 7 wird es nördlich des Elbtunnels ganz lange eng

Fahrbahn wird zwischen Othmarschen und Volkspark saniert. Auffahrten sind dann gesperrt. Hintergrund ist ein größeres Bauprojekt.

Hamburg. Auf der Autobahn 7 nördlich des Elbtunnels wird es von kommendem Mittwoch an wieder einmal eng. Über einen Zeitraum von sechs Wochen wird die Fahrbahn zwischen den Anschlussstellen Othmarschen und Volkspark saniert. So wird die Deckschicht erneuert, zudem muss die Auffahrt der Anschlussstelle Bahrenfeld saniert werden. Betroffen sind nur die Fahrstreifen und Auffahrten in Richtung Norden.

Die Arbeiten beginnen am Mittwoch, 31. August um 22 Uhr. Wenn alles nach Plan läuft, sind sie laut der Hamburger Verkehrsbehörde am 14. Oktober abgeschlossen. Die Baumaßnahmen sind notwendig, um den Autobahnabschnitt auf die geplante Erweiterung auf acht Spuren vorzubereiten: Dazu soll später der gesamte Verkehr über die jetzt zu sanierende Fläche geführt werden. Zeitgleich mit den jetzt startenden Bauarbeiten wird die Fahrbahn der A7 südlich des Elbtunnels saniert. Während der gesamten Bauzeit bleibt der Verkehr in Richtung Hannover unbeeinträchtigt.

Was Autofahrer auf der A7 erwartet

In Richtung Norden müssen sich Autofahrer auf folgende Einschränkungen einstellen:

Am Mittwoch, 31. August, beginnen um 22 Uhr vorbereitende Arbeiten für die Einrichtung der Baustellen zwischen den Anschlussstellen Othmarschen und Volkspark. In dieser und in folgenden Nächten steht kurzfristig nur eine Fahrbahn zur Verfügung.

Vom 3. bis 17. September ist die Auffahrt der Anschlussstelle Bahrenfeld gesperrt. Autofahrer, die dort auf die A7 fahren wollen, werden über die Umleitung 31 (Von-Sauer-Straße – Bahrenfelder Chaussee – Bornkampsweg – Schnackenburgallee) zur Anschlussstelle Volkspark geführt. Die A7 steht in Richtung Flensburg mit Tempo 60 auf drei Fahrspuren offen.

Vom 3. bis 9. September ist die Auffahrt der Anschlussstelle Moorburg gesperrt. Autofahrer werden über Fürstenmoordamm, Moorburger Bogen und Stader Straße zur Anschlussstelle Heimfeld geführt.

Stadt informiert über Verkehrslage im Internet

Der LSBG hat angekündigt, bei Abweichungen vom Zeitplan rechtzeitig über die genaue Führung des Verkehrs sowie zu Umleitungsstrecken zu informieren. Verkehrsteilnehmer sollten vor Antritt der Fahrt auch alternative Route in Betracht ziehen. Auf der Internetseite der Hansestadt (www.hamburg.de) informiert eine Straßenkarte in Echtzeit über die momentane Verkehrslage.

Während der gesamten Bauphase fließt der Verkehr in Richtung Flensburg zweispurig weiter – auch im Elbtunnel. Dafür wird laut Verkehrsbehörde nur eine Röhre benötigt. In der anderen werden leichtere Arbeiten erledigt, etwa an den Fliesen. Sollte eine zweite Röhre notwendig sein, so kann diese innerhalb weniger Minuten geräumt werden.

ADAC empfiehlt Umstieg auf die Bahn

"Es wird ganz sicher Stau geben", sagt Carsten Willms vom ADAC Hansa. "Aber es ist zu einem guten Zweck." Denn die betroffene Strecke werde in den kommenden Jahre als Ausweichstrecke während der A7-Deckel-Bauarbeiten gebraucht. "Für diese Belastung muss die Autobahn fit gemacht werden." Dabei sei es sinnvoll, dass die Baustellen gebündelt und nicht in mehreren Phasen abgearbeitet würden. Autofahrern rät er, entweder richtig früh aufzustehen, um den Berufsverkehr zu umgehen, oder auf die Bahn auszuweichen. Wer die Möglichkeit hat, könne auch für einige Zeit im Home-Office arbeiten.