Hamburg

Neue Baustellen: Innenstadt droht zur Staufalle zu werden

Gewohntes Bild: Stau auf der Ludwig-Erhard-Straße.

Gewohntes Bild: Stau auf der Ludwig-Erhard-Straße.

Foto: Roland Magunia / HA

An Dammtorstraße, Breiter Straße und im Nikolai-Quartier wird gearbeitet. Für Autofahrer brechen kommende Woche schwierige Zeiten an.

Hamburg. Das Nikolai-Quartier, die Breite Straße und der Gorch-Fock-Wall: In den kommenden Tagen werden zahlreiche Baustellen neu eingerichtet – und den Verkehr in Hamburg voraussichtlich noch etwas zähflüssiger machen.

Am Montag, 11. Juli, beginnen Arbeiten an der Großen Johannisstraße in der Innenstadt. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer wird dort bis Oktober zwischen Großer Burstah und Rathausstraße die Fahrbahn erneuern. Nach der Baustelleneinrichtung soll der Verkehr als Einbahnstraße Richtung Adolphsplatz geführt werden.

Zwischen Großer Burstah und Rathausstraße wird gebaut

Zudem erhalten die Fußwege mehr Platz sowie ein neues Pflaster. Auch die Entwässerung soll neu geordnet werden. Als Business Improvement District soll das Nikolai-Quartier grundsätzlich attraktiver gestaltet werden. Nach den Arbeiten am Großen Burstah ist nun die Johannisstraße dran.

Auf der Breiten Straße in der Altonaer Altstadt wiederum werden vom 18. bis 23. Juli Fahrbahnschäden beseitigt. Aus diesem Grund wird zunächst die Fahrbahn stadtauswärts Richtung Altona gesperrt. Vom 21. Juli an soll dann die andere Fahrbahn in die Innenstadt gesperrt werden. Für die Dauer der Bauarbeiten wird der Verkehr über Pepermölenbek, Königstraße und Max-Brauer-Allee umgeleitet.

Hamburg Wasser saniert drei Monate an Dammtorstraße

An der Kreuzung Gorch-Fock-Wall/Dammtorstraße kommt es schon von diesem Montag (11. Juli) an zu Einschränkungen. Hamburg Wasser wird für drei Monate mit Sielbauarbeiten beschäftigt sein. Deshalb entfällt Richtung Alster eine Fahrspur, fortan stehen nur noch zwei statt drei zur Verfügung.

Schon an diesem Wochenende wird die Ampel im Kreunzungsbereich abgeschaltet, weshalb die Polizei den Verkehr regeln wird. Auch die Statue "Die Liegende" muss zeitweise entfernt werden. Die Arbeiten gehören zum großen "Innenstadt-Entlastungsprogramm" von Hamburg Wasser. Konkret wird nun am "Transportsiel Wallring" gearbeitet.