„Hafenposse“

CDU-Fraktion kritisiert Liegeverbot für MS „Helgoland“

Die neue Fähre MS “Helgoland“

Die neue Fähre MS “Helgoland“

Foto: AG EMS

Reederei will an einigen Wochenenden wieder Abfahrten ab Hamburg anbieten. Doch über Nacht darf das Schiff nicht im Hafen liegen.

Hamburg.  Das Nacht-Liegeverbot für ein neues Helgoland-Schiff in Hamburg hat bei der CDU-Bürgerschaftsfraktion nun zu heftiger Kritik geführt. Die Entscheidung sei eine „Hafenposse“, sagt ihr hafenpolitischer Sprecher Ralf Niedmers. Zumal die MS „Helgoland“ mit ihrem Flüssiggasantrieb ein „tolles Beispiel für eine umweltfreundliche Hafennutzung“ gewesen wäre.

Wie berichtet, wollte die Cuxhavener Reederei mit ihrem Neubau an einigen Wochenenden auch wieder Abfahrten von Hamburg anbieten. Dazu wäre eine Übernachtung an den Landungsbrücken notwendig. Doch die Hafenverwaltung lehnte dies aus Sicherheitsgründen ab.

Tatsächlich dürfen andere Schiffe dort mit Ausnahmegenehmigung über Nacht liegen, wie der Senat auf eine Anfrage von Niedmers mitteilte. Er kritisiert: „Vollkommen unverständlich, dass das an den lediglich elf geplanten Nächten nun nicht möglich sein soll.“