Erfolgsband

Eröffnet ABBA-Mitglied „Mamma Mia“-Restaurant in Hamburg?

Die schwedischen Popgruppe ABBA: Benny Andersson (v.l.n.r.), Annafrid Lyngstad, Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson 1974

Die schwedischen Popgruppe ABBA: Benny Andersson (v.l.n.r.), Annafrid Lyngstad, Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson 1974

Foto: Pressensbild / dpa

Björn Ulvaeus zieht die Hansestadt als Standort für neues Event-Restaurant in Betracht. Musical-Zuschauer brachten ihn auf die Idee.

Hamburg. Für die vielen Fans des schwedischen Quartetts wäre es ein Knüller, für Hamburg eine weitere kleine Touristenattraktion: ABBA-Mitbegründer Björn Ulvaeus überlegt, ein Event-Restaurant in Deutschland zu eröffnen – und offenbar kommt auch die Hansestadt für sein Vorhaben in Frage. Vorbild sei das „Mamma Mia“-Restaurant in Stockholm.

Hamburg wäre ein potenzieller Standort

„Ich suche tatsächlich nach anderen Städten. Ich glaube, dass diese Restaurant-Show überall auf der Welt laufen könnte. Vielleicht demnächst auch in Deutschland, vielleicht Hamburg? Mal schauen“, sagte der Geschäftsmann Björn Ulvaeus der Programmzeitschrift „auf einen Blick“.

Auf die Idee haben den 71-jährigen Schweden offenbar die Musical-Zuschauer gebracht. „Mir ist aufgefallen, dass nach ‘Mamma Mia’-Aufführungen die Menschen immer so gut gelaunt waren, gesungen und getanzt haben.“ Sein Gedanke sei damals gewesen: „Man müsste all diese glücklichen Menschen in ein Restaurant bringen, in dem sie weiterfeiern können.“ Ob ABBA-Fans nun bald auch in Hamburg in einem „Mamma Mia“-Restaurant feiern können, bleibt abzuwarten.

Keine Wiedervereinigung von ABBA in Sicht

Gerade hat Björn Ulvaeus dem „Eurovision Song Contest“, der am 14. Mai in Stockholm veranstaltet wird, die „Karlsmedaille für europäische Medien“ verliehen. „Der Eurovision Song Contest steht für Toleranz und Offenheit, unabhängig welcher Nationalität, Hautfarbe oder sexueller Orientierung die Künstler angehören“, so der Contest-Gewinner von 1974. Und er sei vor allem ein Symbol für die europäische Verbundenheit. „Einmal im Jahr versammeln sich für drei bis vier Stunden rund 200 Millionen Menschen aus über 40 Ländern vorm Fernseher und haben Spaß dabei. Da zeigt sich der europäische Geist.“

Auf eine Wiedervereinigung der Band ABBA können die Fans allerdings nicht hoffen. „Wir könnten uns doch auch nur wiederholen, wären nur eine ältere Kopie von dem, was mal war“, sagte Ulvaeus. „Wir ticken da wohl anders als die Rolling Stones. Ein Comeback wird es niemals geben.“