Rotherbaum . Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz ist zufrieden mit den Staatsverträgen, die seit drei Jahren in Kraft sind.

Seit drei Jahren sind die Hamburger „Staatsverträge“ mit den muslimischen Verbänden und der Alevitischen Gemeinde in Kraft – jetzt zog Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) in einer religionspolitischen Grundsatzrede Bilanz. Weil Hamburg das erste Bundesland war, das einen Vertrag mit diesen religiösen Gemeinschaften geschlossen hatte, sagte er auf einer Veranstaltung der Akademie der Weltreligionen am Donnerstagabend: „Man kann ohne Übertreibung festhalten, dass der Hamburger Weg der religions-rechtlichen Verträge mit islamischen Gemeinschaften einen Beitrag zur Institutionalisierung des Islams in Deutschland leistet.“