Sofortmaßnahme

Hamburg schafft Notunterkünfte für 1150 Flüchtlinge

Erst Mitte der Woche hatte die Stadt eine Tennishalle in Niendorf aufbrechen lassen, um Flüchtlinge unterzubringen

Erst Mitte der Woche hatte die Stadt eine Tennishalle in Niendorf aufbrechen lassen, um Flüchtlinge unterzubringen

Foto: TV Newskontor / HA

In einem ehemaligen Baumarkt in Eidelstedt und in einem Bürogebäude in der City sollen Asylbewerber wohnen. Die Ersten ziehen schon ein

Hamburg.  Die Stadt Hamburg macht ernst mit der Vorbereitung von weiteren Notunterkünften, um Flüchtlinge vor der Obdachlosigkeit und Kälte zu bewahren. Am Wochenende kündigten Innen- und Sozialbehörde an, kurzfristig 1150 Schlafplätze zu schaffen.

Nach Angaben der Innenbehörde werden in einem ehemaligen Baumarkt im Hörgensweg im Stadtteil Eidelstedt Unterkünfte für bis zu 850 Menschen vorbereitet.

In der Eiffestraße sollen laut Sozialbehörde kurzfristig 300 Menschen in einem Doppelgebäude unterkommen. Es handelt sich um ein Bürogebäude, dass der Besitzer der Stadt angeboten hatte, sagt der Sprecher der Sozialbehörde, Marcel Schweitzer. Die ersten Menschen seien bereits eingezogen.

Täglich kommen bis zu 500 Flüchtlinge in Hamburg an. Zu Beginn der Woche hatten mehrere Hundert Menschen unter freiem Himmel übernachten müssen, weil es keine freien Plätze in der Stadt gab.