Probe-Alarm

Heute heulen die Sturmflutsirenen an der Elbe

Der überflutete Fischmarkt nach Orkan "Xaver" im Dezember 2013

Der überflutete Fischmarkt nach Orkan "Xaver" im Dezember 2013

Foto: dpa

Am Donnerstagmorgen wird der Testalarm zu Beginn der Sturmflutsaison ausgelöst. Zudem wird das Katastrophenwarnsystem KATWARN getestet.

Hamburg. Am Donnerstag wird es laut in Hamburg: Von 10.15 Uhr bis 10.20 Uhr werden im Tidegebiet der Elbe die Sturmflutsirenen getestet. „Der Probebetrieb dient neben einer Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Anlagen auch dazu, das Sirenensignal (...) in Erinnerung zu rufen und auf die in Kürze beginnende Sturmflutsaison hinzuweisen“, sagt Bernd Krösser, Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport und Leiter der Katastrophenabwehr.

Sollte der Ernstfall eintreten, fordert das Sirenensignal die Hamburger dazu auf, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen und Anweisungen zu achten. Laut der Behörde für Inneres und Sport besteht insbesondere vom 15. September bis 31. März des Folgejahres erhöhte Gefahr einer Sturmflut. Die aktuelle Auflage der Sturmflutbroschüren wurde im September 2014 an die betroffenen Haushalte verteilt. Auch im Internet unter www.hamburg.de/katastrophenschutz können Bürger sich über Maßnahmen und Wissenswertes rund um das Thema Sturmflut informieren.

Ebenfalls am Donnerstag will die Behörde eine Testwarnung über das Katastrophenwarnsystem KATWARN senden. Registrierte Nutzer werden damit per SMS über akute Gefahrenlagen an ihrem Wohnort informiert. „Insbesondere für Menschen mit Hörbehinderungen ist KATWARN ein wichtiges Medium zur Warnung und Information“, teilt die Behörde mit.