Glosse

Die sieben Rätsel des Alltags

Matthias Schmoock

Matthias Schmoock

Foto: Klaus Bodig / HA

Unser Alltag steckt voller ungelöster Rätsel. Eine Glosse.

Die Menschen unternehmen weite Reisen, um die Geheimnisse unserer Erde zu ergründen. Dabei steckt auch unser Alltag voller ungelöster Rätsel. Hier, liebe Leser, sind gleich sieben – für jeden Wochentag eines.
1. Warum sind Mottenlöcher immer in den teuersten Klamotten – und immer gerade dort, wo sie jeder sofort sieht?
2. Warum wird unsereins von der Polizei sofort gestoppt und streng ermahnt, wenn der Auspuff des Autos mal scheppert, während andere Fahrer stundenlang über den Kiez oder durch die Innenstadt röhren dürfen?
3. Warum sind manche Erdnüsse so fest eingeschweißt, dass man die Verpackung nur mit einer Schere oder einem Messer öffnen kann – und welche Funktion hat die rote Markierung?
4. Warum legen Männer immer ihre Stirn in Falten, wenn sie ihren Scheitel nachziehen?
5. Warum mähen viele Menschen, die gar nicht (mehr) berufstätig sind, ihren Rasen immer nur am Sonnabendnachmittag, wenn die anderen gerade im Garten oder auf dem Balkon sitzen?
6. Warum legen Frauen immer ihre Stirn in Falten, wenn sie ihre Wimpern tuschen?
7. Warum fragen viele Kellner schon nach zehn Sekunden, was man bestellen möchte – und tauchen dann 40 Minuten lang gar nicht mehr auf?