Hamburg

181 Millionen vom Bund für A7-Ausbau kommen früher

Verkehrssenator Frank Horch

Verkehrssenator Frank Horch

Foto: Andreas Laible / HA / A.Laible

Die Autobahn A7 soll auf acht Spuren erweitert werden und stellenweise einen Deckel erhalten. Der Ausbau soll bald beginnen.

Hamburg/Berlin.  Der Bund stellt schneller als erwartet 181 Millionen Euro für den Ausbau der Autobahn A7 zwischen Hamburg-Stellingen und Hamburg-Nordwest zur Verfügung. Damit soll die Fahrbahn auf acht Spuren erweitert werden und an verschiedenen Stellen einen Deckel erhalten, teilte die Hamburger Wirtschaftsbehörde am Montag mit.

„Das beseitigt einen der schlimmsten Engpässe in Deutschland“, sagte der Hamburger Verkehrssenator Frank Horch (parteilos). Der Ausbau der A7 zu einer leistungsstarken Nord-Süd-Verbindung sei für Hamburg als zentralem Logistik-Knotenpunkt Nordeuropas von großer Bedeutung.

Die Anwohner könnten durch die Überdeckelung Lebensqualität gewinnen und Stadtteile wieder zusammenwachsen, sagte Horch. „Nicht nur Hamburg und seine Bürger profitieren von der Investitionsplanung.“

Der Ausbau der A7 ist das teuerste von insgesamt 72 Einzelprojekten im Volumen von 2,7 Milliarden Euro, die Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) am Montag in Berlin vorstellte. Damit kann der Ausbau nun bald beginnen. Es handelt sich nicht um zusätzliche Mittel, sondern um die Konkretisierung bereits vereinbarter Ausgaben.