Airport Fuhlsbüttel

Sommerferien: Hamburger bleiben Lieblingsreisezielen treu

Diese Woche startet Hamburg in die Sommerferien. Italien wird als Reiseziel immer beliebter. Noch Angebote am Last-Minute-Schalter.

Hamburg. Die Hamburger bleiben ihren Lieblingsreisezielen treu. Wie der Flughafen in Fuhlsbüttel mitteilte, ist Spanien als Reiseland in den Sommerferien unangefochten seit Jahren auf Platz ein. Danach folgen die Türkei, Italien und Griechenland.

Wie Sprecherin Stefanie Harder mitteilte, hätten Italien und Griechenland damit die Plätze getauscht. Woran das liegt, sei jedoch nicht klar auszumachen. Die Griechenland-Krise könne eine Rolle spielen, aber auch, dass in diesem Jahr mehr Direktverbindungen von Hamburg nach Italien angeboten werden.

Wer noch keinen Urlaub gebucht hat, der hat am Hamburger Flughafen noch die Möglichkeit, mit gepackten Koffern zum Last-Minute-Schalter zu gehen. "Noch gibt es einige Angebote", so Harder.

Bundesweit keine Stornowelle zu Griechenland

Die deutschen Urlauber halten Griechenland offenbar zunächst weiter die Treue: Bei den großen deutschen Reiseveranstaltern gibt es bislang keine vermehrten Stornierungen von Griechenland-Reisen. Laut DER Touristik in Köln hätten sich lediglich einzelne Urlauber über Zahlungsmöglichkeiten in ihrer Ferienregion erkundigt. „Von der Wirtschaftskrise merken Sie auf Kreta und Rhodos wenig“, so eine Sprecherin.

Auch bei Tui Deutschland gab es am Montag kein Plus bei Umbuchungen oder Stornierungen: „Wir spüren dieses Phänomen nicht“, sagte Vertriebschef Ralf Horter am Montag bei der Vorstellung der Winterkataloge in Chania auf Kreta.

Ähnlich äußerte sich Thomas Cook/Neckarmann. Auch dort verzeichnet man nach Angaben einer Sprecherin keine Stornierungen, lediglich Anfragen zum Bargeldzugang. Mit dem Buchungsstand zeigte sich der Veranstalter aus Oberursel zufrieden. Griechenland sei im Sommer 2015 stark nachgefragt, insgesamt das viertbeliebteste Reiseziel. Bei Tui Deutschland liegt Griechenland in diesem Sommer bei einem Buchungsplus von einem Prozent - nachdem bereits 2014 ein Rekordjahr war. (dpa/HA)