Heimfeld

Motorradfahrer rast gegen Bierlaster und stirbt

Der Fahrer der „Hayabusa“ starb im Krankenhaus

Der Fahrer der „Hayabusa“ starb im Krankenhaus

Foto: AndrŽ Zand-Vakili

Der Biker aus Jork hatte mit seiner schweren Maschine anscheinend den entgegenkommenden Getränkelaster übersehen.

Hamburg.  Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Montag auf dem Fürstenmoordamm in Heimfeld einen Motorradfahrer aus Jork das Leben gekostet. Der 46-Jährige war in den frühen Morgenstunden mit seiner Suzuki Hayabusa in Richtung Harburg unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wollte der Motorradfahrer offenbar gegen 6 Uhr ein anderes Motorrad überholen und geriet dabei auf die Gegenfahrbahn.

Dabei übersah der Biker mit seiner schweren Maschine anscheinend einen entgegenkommenden Getränkelaster. Der Motorradfahrer geriet trotz Vollbremsung des Lkw-Fahrers unter die Räder des Mercedes Actros und wurde unter dem Bierlaster mitgeschleift. Dabei wurde der Biker lebensbedrohlich verletzt. Rettungskräften gelang es zunächst, den leblosen Mann an der Unfallstelle zu reanimieren. Wenig später erlag der Motorradfahrer jedoch im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die Polizei hat keinerlei Erkenntnisse darüber, dass der Motorradfahrer die Geschwindigkeit überschritten haben könnte.

Der Fürstenmoordamm wurde während der Rettungsmaßnahmen in beiden Richtungen voll gesperrt. Es ist der erste Motorradfahrer, der dieses Jahr auf Hamburgs Straßen ums Leben gekommen ist. Voriges Jahr starben insgesamt zehn Biker im Hamburger Straßenverkehr.