Kita-Streik

Hamburger Eltern dürfen auf etwas Entlastung hoffen

Eltern, deren Kinder an kommunalen Kitas in Hamburg betreut werden, können auf etwas Entlastung hoffen

Eltern, deren Kinder an kommunalen Kitas in Hamburg betreut werden, können auf etwas Entlastung hoffen

Foto: Daniel Naupold / dpa

Bei Kitas der Elbkinder, die 180 städtische Einrichtungen in Hamburg betreiben, soll es in jeder zweiten Kita einen Notdienst geben.

Hamburg. Tausende Eltern, deren Kinder an kommunalen Kitas in Hamburg betreut werden, können im aktuellen Tarifstreit auf etwas Entlastung hoffen. Die Gewerkschaft Verdi und die Sozialbehörde erklärten am Donnerstagabend, dass sich Verdi und die Geschäftsführung der Elbkinder-Tagesstätten auf eine Notdienstvereinbarung verständigt hätten. „Es wird einen Notdienst geben“, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Hilke Stein. Nach Elbkinder-Angaben greift die Notdienstvereinbarung ab dem kommenden Freitag (5.6.).

Demnach soll es bei den Kitas der Elbkinder, die 180 städtische Einrichtungen in der Hansestadt betreiben, in jeder zweiten Kita einen Notdienst geben. Dabei werde an Teamlösungen benachbarter Einrichtungen gedacht. Weitere Details sollen am Freitag bekanntgegeben werden, kündigte Stein an. „Ich begrüße dies als wichtigen Schritt zur Entlastung der Eltern in der aktuellen Situation“, erklärte Sozialsenator Detlef Scheele (SPD).