Flughafenchef Michael Eggenschwiler befürwortet Spiele in Hamburg. Fuhlsbüttel würde die Herausforderungen meistern. Es gäbe mehr Sonderflüge, ein Ausbau sei aber nicht erforderlich.

Hamburg. Daran ist nicht zu rütteln: Bis zum Jahr 2024 wird Hamburg keinen neuen Flughafen bauen können. Selbst wenn die Probleme, die in Berlin auftraten, sämtlich vermieden werden könnten und alles glattginge, wäre die Frist bis zum Beginn der Olympischen Sommerspiele, um deren Ausrichtung sich der Senat der Hansestadt bewerben möchte, nicht annähernd lang genug. Der Airport in Fuhlsbüttel – immerhin der älteste der Welt, der ununterbrochen am gleichen Ort in Betrieb ist – wird der Herausforderung also gewachsen sein müssen. Flughafenchef Michael Eggenschwiler sieht das gelassen: „Für den Flughafen Hamburg ist es eine Superchance, sich als ‚Gate to the Games‘, als Tor zu den Spielen, zu präsentieren.“ Zu welchen Leistungen die Beschäftigten fähig seien, hätten sie gerade erst bewiesen: Um 9,3 Prozent ist die Passagierzahl im Jahr 2014 auf 14,76 Millionen Gäste gestiegen.