New Yorker Stararchitekt

Altona legt Libeskind-Bau am Spritzenplatz auf Eis

Ist der fünfstöckige futurische Bau des Star-Architekten aus New York in Ottensen abgewendet? Nach Protesten will die Bezirksversammlung Altona erst einmal in einem Bebauungsplan Höhe und Größe künftiger Neubauten regeln.

Ottensen. Der von dem New Yorker Stararchitekten Daniel Libeskind geplante Neubau am Spritzenplatz wird offenbar nicht so schnell gebaut werden können. Der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Altona hat jetzt für das Areal die Zurückstellung des Vorhabens beschlossen. Dort soll zunächst ein neuer Bebauungsplan die Höhe und Größe künftiger Neubauten regeln.

Auch eine Bürgerbeteiligung ist in einem solchen, oft mehrjährigen Aufstellungsverfahren geregelt. Zudem entschied sich der Ausschuss dafür, den Vorbescheidsantrag des Investors zunächst abzulehnen. Der futurisch anmutende etwa fünfstöckige Bau an dem beliebten Platz hatte in der Bevölkerung zu heftigem Protest geführt. Der bisher diskutierte Entwurf sieht die Bebauung an der Ecke vor, wo heute in flachen Gebäuden die Telekom, ein Eisladen und ein Friseur untergebracht sind. Vor dem Krieg stand dort ein Eckgebäude, das einen Bombentreffer abbekommen hatte.