Abriss beginnt

Die Problemseite der Hoheluftchaussee wird aufgehübscht

Leerstehende Läden und verlassene Gehwege: Die Westseite der Hoheluftchaussee bot ein immer traurigeres Bild. Jetzt kommt die Abrissbirne.

Hamburg. Es war ein immer tristeres Bild, das die - stadtauswärts gesehen - linke Seite der Hoheluftchaussee unlängst bot. Über die Monate wurden dort immer mehr Geschäftsflächen geräumt, Plakate klebten auf den Schaufensterscheiben, von einem geschäftigen Treiben keine Spur. Doch damit soll schon bald Schluss sein - zumindest teilweise: Wie die Otto Wulff Projektentwicklung GmbH mitteilt, beginnen am 6. Dezember die Abrissarbeiten an den Hausnummern 65 bis 75. Das Unternehmen kaufte die Immobilien 2012, seit Anfang 2014 standen sie leer.

Stattdessen entsteht dort nun ein Gelände mit 44 Mietwohnungen und 34 Tiefgaragenstellplätzen. „Ziel war es, dass alle Wohneinheiten in Richtung Innenhof ausgerichtet sind. Daher hat sich Otto Wulff für eine Bebauung mit vier Eingängen und jeweils zwei Wohnungen pro Etage entschieden“, erklärt eine Sprecherin des Unternehmens. Im Erdgeschoss soll Platz für zwei bis drei Gewerbeeinheiten sein, um die Straßenseite wieder aufzuwerten. Ein Mietvertrag wurde in diesem Fall auch schon abgeschlossen: Ein Bio-Supermarkt zieht in das Objekt. Um welchen genau es sich handelt? Noch streng geheim.

Am 6. Dezember trifft also die „Abrissbirne“ auf die Hausnummern 65 bis 75, der Abschluss der Arbeiten ist Ende Januar 2015 in Sicht. Im Anschluss daran starten im Frühjahr dann die Bauarbeiten an dem neuen Objekt. Geplante Fertigstellung: Ende 2016. „Wir freuen uns sehr, dass es jetzt mit dem Abriss in der Hoheluftchaussee losgehen kann“, sagt Andreas Seithe, Geschäftsführer der Otto Wulff Projektentwicklung GmbH. „Besonders für die Anwohner heißt das: Anstatt Leerständen wird künftig ein moderner Neubau das Straßenbild freundlicher gestalten.“

Autofahrer sollten am Sonnabend einen Bogen um den Bereich machen. Dann nämlich wird dort für den Beginn des Abriss‘ die Fahrbahn stadteinwärts kurzzeitig verengt. Ansonsten soll es während der Arbeiten keine größeren Einschränkungen für den Verkehr geben.